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Die Weste bleibt weiß

04.12.2011 | 21:31 Uhr
Die Weste bleibt weiß
Am Freitag gelangen Dennis Fischbuch sieben Scorerpunkte für den EVD. Am Sonntag zog er sich eine Schulterverletzung zu. (Foto: Lars Fröhlich)
Tore:Strafen:Zuschauer:

Duisburg. In den beiden Spielen gegen die Underdogs EHC Netphen und Preussen Krefeld blieb der EV Duisburg erneut ohne Gegentor. Insgesamt langten die Füchse 21 Mal zu.

19 Tore geschossen, kein einziges kassiert. Der EV Duisburg hat seine Aufgaben am Wochenende in der Eishockey-Oberliga ordentlich erfüllt. Dem 12:0 (6:0, 2:0, 4:0)-Sieg beim Schlusslicht EHC Netphen folgte ein 7:0 (1:0, 1:0, 5:0) bei Preussen Krefeld, womit die Füchse nun 100 Tore auf dem Saisonkonto haben.

Das Spiel in Netphen war bereits mit dem 6:0 zur ersten Pause entschieden. „Dabei hätte es sogar 8:0 stehen müssen. Ich habe keine Ahnung, warum zwei Treffer nicht gegeben worden sind“, so EVD-Trainer Franz Fritzmeier. Wichtig war dem Coach, dass seine Mannschaft abermals gegen einen Underdog ohne Gegentor blieb. „Darauf lege ich auch wert. Ich gewinne lieber mit 12:0 als mit 18:6.“ Im zweiten Abschnitt ließ der EVD die Zügel schleifen. Erst in den letzten 20 Minuten wurde es wieder effektiver.

Im letzten Drittel bekam Daniel Huhn noch einen Kniecheck, was eine Spieldauerstrafe gegen Netphen zur Folge hatte. „Er hat sich aber wohl nicht allzu schwer verletzt“, hofft Fritzmeier. Ein Sonderlob bekam neben Goalie Renkewitz für seinen Shutout auch Dennis Fischbuch, der diesmal den fehlenden Michael Hrstka als Kapitän vertrat und gleich vier Tore und drei Vorlagen verbuchte. „Das war sehr ordentlich“, so Fritzmeier. „Ohnehin war die Reihe mit Dennis sowie Alexander Preibisch und Benjamin Hanke gut.“

Auch in Krefeld stand die Null – für die diesmal Felix Bick war. „Er hat wirklich Ruhe ausgestrahlt“, so Fritzmeier über den 19-jährigen Düsseldorfer Nachwuchskeeper, der per Doppellizenz eine Chance in der Oberliga bekam. Nach gutem Beginn flachte das Spiel im zweiten Abschnitt ab – auch weil es viele Strafen gab. „Aber die Unterzahlsituationen haben wir sehr gut gelöst, auch wenn der Gegner nicht so gefährlich war“, so Fritzmeier. „Nach einer kleinen Ansprache haben die Füchse das Tempo im letzten Drittel noch einmal angezogen.

Allerdings gab es auch zwei Wermutstropfen. Dennis Fischbuch zog sich im ersten Drittel eine Schulterverletzung zu. Markus Schmidt kassierte eine „Fünfer“ plus Spieldauer, als er bei einem Klärungsversuch einen Krefelder im Gesicht traf und verletzte.

EHC Netphen – EV Duisburg 0:12 (0:6, 0:2, 0:4). Tore: Dennis Fischbuch (4), Palka, Christoph Ziolkowski (je 2), Strodel, Huhn, Hanke, Preibisch. Strafen: Netphen 24 + 10 (Schäfer) + 5 + Spieldauer (Kutzner), Duisburg 6. Zuschauer: 220.

Preussen Krefeld – EV Duisburg 0:7 (0:1, 0:1, 0:5). Tore: Hofland (2), Huhn, Breitkreuz, Schlipper, Klingsporn, Strodel. Strafen: Krefeld 6, Duisburg 6 + 5 + Spieldauer (Schmidt). Zuschauer: 345.

Friedhelm Thelen

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