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Die reine Willenskraft

15.11.2009 | 19:57 Uhr

ETuS Wedau besiegt den bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter. Trainer Rainer Schwartz: „Das war super-toll”

35 Sekunden machten am Ende den Unterschied und sorgten für die Überraschung des siebten Spieltags in der Frauenhandball-Regionalliga. Aufsteiger ETuS Wedau besiegt den bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter. „Das war super-toll”, geriet daher auch Trainer Rainer Schwartz ins Schwärmen.

Regina Gensch musste im Spiel gegen Nettelstedt mit einer Risswunde am Auge ins Krankenhaus gebracht werden. Foto: Tanja Pickartz

Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können, denn nach dem Gleichstand zur Pause (13:13), setzten sich die Gastgeberinnen im Laufe der zweiten Halbzeit (50.) auf 24:21 ab. Da war Regina Gensch schon auf dem Weg ins Krankenhaus. „Sie hat bei einem Wurf eine Faust auf das Auge bekommen”, berichtete Schwartz. Eine dicke Schwellung und eine Risswunde waren die schmerzhafte Folge. Dadurch und durch viele Entscheidungen zu ihren Ungunsten angespornt, stellten die Duisburgerinnen den Anschluss wieder her. Schwartz: „Von da an wogte das Spiel hin und her.” Und dann waren schließlich nur noch 35 Sekunden zu spielen. Ina Pusch traf zur Entscheidung. „Wir haben dieses Spiel durch reine Willenskraft gewonnen,” so Schwartz, der diesmal Pusch, Theresa Lichters und Torhüterin Sabrina Windeit ein Extralob aussprach.

Tore: Pusch (10), Lichters (5), Krohm, Gensch (je 4), Kujawa (3), Armbruster, Schneider.

Sandra Goldmann

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