Die neuen Trainer stehen fest
10.02.2012 | 19:20 Uhr 2012-02-10T19:20:00+0100
Sowohl der TVA als auch der VfL haben die Weichen für die neue Saison gestellt. Während die Walsumer auf bekannte Gesichter setzen, kommt der Rahmel-Nachfolger aus Essen in den Duisburger Westen.
Die Entscheidungen sind gefallen. Zwei der drei Duisburger Teams in der Frauenhandball-Oberliga waren auf Trainersuche – der TV Aldenrade und der VfL Rheinhausen sind nun fünfig geworden.
VfL Rheinhausen – Rheydter SV (Sa., 16.15 Uhr, Krefelder Straße): Dirk Rahmel wird die Bergheimerinnen bekanntermaßen am Saisonende verlassen. Sein Nachfolger heißt Martin Abts und war bislang vor allem in Essen aktiv. Aktuell steht er mit der zweiten Mannschaft der SG Überruhr in der Gruppe 2 der Verbandsliga auf dem zweiten Rang – nur knapp hinter Fortuna Düsseldorf. Zuvor hatte er die Frauenmannschaft von Schwarz-Weiß Essen trainiert. Aktuell geht es für Rahmel und den VfL darum, die Niederlage in Friedrichsfeld vergessen zu machen. Gegner ist erneut ein Team aus dem Tabellenkeller. „Rheydt ist eine unbequeme Mannschaft mit viel Routine. Auswärts haben wir uns immer schwer getan, zu Hause dagegen haben mir meist sicher gewonnen“, sagt Rahmel. Einige Spielerinnen waren witterungsbedingt etwas angeschlagen, werden aber wohl heute auflaufen können.
Mettmann-Sport – ETuS Wedau (Sa., 18 Uhr): Auch die Wedauerinnen bekommen es mit einem Gegner zu tun, der im Abstiegskampf steckt. „Die werden um jeden Zentimeter in der Halle kämpfen“, ist sich ETuS-Trainer Dirk Bauerfeld daher sicher, dass es ein heißer Tanz wird. Was den Stammkader angeht, wird Wedau komplett ins Spiel gehen können, allerdings wird es diesmal keine Hilfe auf der zweiten Mannschaft geben. „Die betreffenden Spielerinnen würden sich ansonsten bei uns festspielen und das wollen wir natürlich vermeiden“, sagt Bauerfeld. Derweil fällt ein erstes Zwischenfazit nach zwei Dritteln der Saison positiv aus. „Wir haben uns etabliert und stehen auf Rang fünf. Damit haben einige wohl nicht gerechnet.“
TB Wülfrath – TV Aldenrade (Sa., 19.15 Uhr): Die Walsumerinnen setzen auf eine interne Lösung: Denn das Trainerduo der kommenden Saison heißt Kerstin Höing und Ramona Kugler-Höing. „Ramona wird auf jeden Fall als Spielerin aufhören. Ich stehe im Notfall bereit“, sagt Kerstin Höing, die sich ebenfalls auf den Job als Trainerin konzentrieren will, wenn die Mannschaftsplanung das hergibt. Würden beide als Spielerinnen ihre Turnschuhe an den Nagel hängen, würde das schon ein großes Loch reißen. „Ein, zwei Leute für die Mitte wären gut“, sagt Höing. „Zwei Spielerinnen waren auch bereits beim Training. Dazu wollen wir sehen, dass wir einige Jugendliche integrieren“, will die kommende Trainerin gemeinsam mit ihrer Ehefrau auch einen Altersumbruch einleiten. Das basiert auf einer soliden Grundlage. Denn „der Großteil des Kaders wird wohl bleiben“, sagt TVA-Frauenwart Martin Schulz. Aktuell soll freilich ein Sieg her. „Wülfrath hat Schwächen im Rückzugsverhalten, aber einen starken Rückraum“, so Höing.
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