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Die neue Heimat

08.06.2011 | 18:26 Uhr
Die neue Heimat
Auch in der 2. Bundesliga wollen die RTV-Volleyballer Erfolge bejubeln. (Foto: Tanja Pickartz)

Duisburg.Die große Freude über den Aufstieg in die 2. Volleyball-Bundesliga Nord ist beim Rumelner TV schnell dem Alltag gewichen. Zahlreiche fleißige Helfer kümmern sich nach dem Erfolg im abschließenden Aufstiegsturnier um die Formalien für die nächste Saison.

Nach den Jahren in der Oberliga und Regionalliga betritt der RTV Neuland, das für eine erfolgreiche Saison vorbereitet werden muss. „Es gibt deutlich mehr Kleinigkeiten zu beachten als in der Regionalliga“, musste auch RTV-Coach Freddy Gies erkennen. Das Ziel für Gies und seine Helfer ist aber auch bemerkenswert: „Wir wollen hier einen Bundesligastandort etablieren.“

Termine sind geblockt

Der erste und wohl auch größte Eckpfeiler ist bereits eingeschlagen. Nachdem die Heimspielstätte des RTV, das Rumelner Albert-Einstein-Gymnasium, in den anstehenden Monaten renoviert wird und unter anderem einen neuen Hallenboden bekommt, musste ein Ersatz her. „Wir spielen in der kommenden Saison in der Krefelder Straße, kehren aber nach Fertigstellung ins AEG zurück“, so Gies. Die Spieltermine am Sonntag sind bereits geblockt – für die ganze Saison. Der RTV hat damit die gleiche Heimstätte wie die Handballer des OSC Rheinhausen.

Wann genau wieder in Rumeln gespielt werden kann, ist derzeit nämlich unklar. Der Renovierung der Halle wird sich aller Voraussicht nach auch eine Erneuerung des Außenbereichs einschließlich des Umkleidetrakts anschließen. „Wir mussten eine Halle für die ganze Saison melden und eine klare Aussage, wann das AEG fertiggestellt ist, gibt es nicht. Also weichen wir in die Krefelder Straße aus, auch wenn es dort nicht das vorgeschriebene, farblich abgehobene Spielfeld für uns gibt.“ Diese Voraussetzung kann derzeit keine Halle in Duisburg erfüllen. Bei der Neuverlegung des Bodens im AEG wird der Rumelner Wunsch allerdings berücksichtigt und die Volleyballer freuen sich schon jetzt, ihren Spiel- und Trainingsalltag wieder dort absolvieren zu können.

Kai Schmitz

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