Die Füchse und der nächste Spitzenreiter
02.02.2012 | 17:54 Uhr 2012-02-02T17:54:00+0100
Duisburg.Der EV Duisburg trifft am Freitagabend um 19.30 Uhr auf den EC Bad Nauheim. Zwei Tage später geht es nach Kassel.
Knapp zwei Wochen ist es nun her – da schlug der EV Duisburg den EHC Dortmund daheim mit 4:2 und stürzte damit den Tabellenführer der Endrunde in der Oberliga West aus Westfalen. Nutznießer war damals der EC Bad Nauheim. Eben jene Roten Teufel sind am Freitag um 19.30 Uhr in der Scania-Arena zu Gast. Und nur zu gern würden die Füchse erneut gewinnen – denn damit würden die Duisburger einen großen Schritt zur Aufstiegsrunde machen. Am Sonntag, 18.30 Uhr, geht es mit dem Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies weiter.
Dabei setzt der EVD auf eine Art Fußball-Eishockey-Doppelevent. „MSV-Sportdirektor Ivica Grlic wird, nachdem er mit seinen Jungs hoffentlich den Sieg eingefahren hat, zu uns rüberkommen und uns die Daumen in der Halle drücken“, hofft Füchse-Marketingchef Bülent Aksen darauf, dass viele Fußballfans nach dem Zweitligaspiel des MSV gegen den FSV Frankfurt den Weg rüber in die Eissporthalle finden. Die Fußballpartie endet zwar erst 15 Minuten nach Beginn des EVD-Spiels, dafür bekommen alle Fans mit einer gültigen Eintrittskarte der Zebra-Partie ein vergünstigtes EVD-Ticket für fünf Euro.
Anders als früher wurde das Eishockeyspiel nicht auf eine spätere Zeit verschoben. „Dadurch waren diese Spiele für die ganz jungen und auch die älteren Fans uninteressant“, so Aksen. Dafür wollen Ordnungsdienst und Parkplatzbewachung nun dafür sorgen, dass im Bereich vor der Eissporthalle genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.
Auf die Fans wartet jedenfalls ein spannendes Spiel, denn Bad Nauheim ist in teuflisch guter Verfassung. Und Duisburg hat sich ein Neun-Punkte-Polster auf Frankfurt und damit den ersten Nicht-Aufstiegsrunden-Platz erspielt. Daher peilen die Füchse einen Sieg gegen Bad Nauheim an, „sonst könnte das nach diesem Wochenende schon wieder ganz anders aussehen“, sagt EVD-Trainer Franz Fritzmeier. Denn während es die Füchse mit zwei „Brocken“ zu tun haben, müssen die Frankfurter Löwen gegen zwei Underdogs ran. „Wir müssen diszipliniert spielen – taktisch und physisch, dürfen Bad Nauheim keine Überzahlsituationen geben und müssen unsere Schnelligkeit ausspielen“, so Fritzmeier. Angesichts der bisherigen Begegnungen der beiden Teams ist das genau das Mittel der Wahl.
Da die Kölner Haie in der DEL spielfrei sind, dürfte den Füchsen Verstärkung in Person der drei Förderlizenzspieler Norman Hauner, Marcel Ohmann und Philipp Riefers zur Verfügung stehen.
Eine ungewöhnliche Situation gibt es dann aber doch auf dem Eis: Mit Nicole Hertrich als Chefin sowie den „Lineswomen“ Katja Bandlofsky und Ramona Weiss haben drei Frauen als Unparteiische das Sagen auf dem Eis. „Das werden die Drei sehr gut machen“, ist sich Franz Fritzmeier sicher.
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