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Skaterhockey

Die Ducks und ihre neuen Stürmer

13.02.2012 | 19:28 Uhr
Die Ducks und ihre neuen Stürmer
Ducks-Neuzugang Andreas Pfaff kam aus Essen. (Fotos: Lars Fröhlich)

Duisburg.Mit Paul Fiedler und Andreas Pfaff haben sich die Duisburg Ducks für die neue Saison ind er Skaterhockey-Bundesliga deutlich verstärkt

Paul Fiedler lehnt lässig an der Wand. „Es ist für mich eine tolle Sache, hier zu spielen“, sagt der Stürmer, der in der vergangenen Saison mit Abstand der Topscorer der Skaterhockey-Bundesliga war. Als Berliner spielte er für die Buffalos. Weil sich das Hauptstadtteam aber nicht für die nun eingleisige Topspielklasse qualifiziert hat, war der Nationalspieler auf der Suche nach einem neuen Verein – und fand ihn in den Duisburg Ducks.

Nicht gerade ein Katzensprung.

Eine halbe Woche Berlin. Eine halbe Woche Duisburg. Bundesliga-Topscorer Paul Fiedler wechselte von den Berlin Buffalos zu den Duisburg Ducks.

„ Ich kannte viele Spieler der Ducks aus der Nationalmannschaft, habe mich mit den Jungs immer super verstanden“, berichtet Fiedler. Also war die Idee schnell geboren. Wie seine Woche nun aussieht? „Am Wochenende komme ich nach Duisburg, spiele für die Ducks, trainiere am Montag mit dem Team, gehe hier am Montag und Dienstag zur Arbeit, ehe ich wieder nach Berlin fahre.“ Dort geht er seinem normalen Job nach. Ein großer Aufwand – der sich aber auch lohnt. „Wenn man sieht, dass wir vor dem Vorbereitungsturnier alle miteinander gefrühstückt haben, ist das hier bei den Ducks so familiär, wie ich mir das vorgestellt habe“, sagt der Berliner, der das Angebot eines mit den Ducks befreundeten Hoteliers nutzen kann, um dort zu wohnen.

Familiär eben.

Die Ziele sind klar. In der neuen Zwölferliga erreichen die ersten Acht die Play-offs. „Es wäre schon gut, wenn wir uns das Heimrecht erspielen, also unter die ersten Vier kommen“, sagt Fiedler. „Und dann mal sehen, was in den Play-offs passiert. Dazu kann ich aber nichts sagen – denn mit Berlin haben wir nie die Play-offs erreicht“, augenzwinkert der Stürmer.

Mit Andreas Pfaff steht ein weiterer starker Neuzugang im Duisburger Kader. Nach vielen Jahren in Essen wechselte er nun zu den Enten. „Die Ducks haben eine hohe Qualität in der Mannschaft, peilt auch er große Ziele mit seinem neuen Team an.“ Klar ist aber auch: „Die schwachen Teams sind nun alle nicht mehr dabei. Es gibt kein Spiel, dass man auf die leichte Schulter nehmen kann“, so Pfaff. Neben den üblichen Verdächtigen aus Köln und Augsburg macht der Neu-Duisburger in den Uedesheim Chiefs ein weiteres starkes Team aus. Wie er selbst spielt? „Ich gebe immer alles für die Mannschaft, kämpfe viel – und hoffe, so dem Team zu helfen.“ Und er schiebt nach: „Klar, dass der Ball auch ab und zu ins Tor muss.“

Friedhelm Thelen

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