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Mountainbike

Die Anstrengung in den Augen

09.07.2009 | 19:59 Uhr

Am 8. August steigt zum sechsten Mal das 24-Stunden-Rennen im Landschaftspark Nord.

Ein Ereignis für Teilnehmer und Zuschauer: das 24-Stunden-Rennen im Landschaftspark Nord. (Foto: Umbach)

Wenn Michael Dieckermann über die 24 Stunden von Duisburg spricht, spricht die Anstrengung aus seinen Augen. „Spätestens nachts fragt man sich, warum man das macht”, so der Duisburger, der nicht im Zweier-, Vierer- oder gar Achterteam an den Start geht, sondern als Einzelfahrer. Doch kaum ist ein Jahr vergangen, steht Dieckermann wieder bereit und freut sich schon auf das nächste Mountainbike-Rennen, das in der Industriekulisse des Landschaftsparks Nord nach 2004 nun schon zum sechsten Mal über die Bühne gehen wird.

Diesmal steigen die Radsportler vom 8. bis zum 9. August in die Pedale. Seitdem Skyder Sportpromotion das Rennen 2006 übernommen hat, steigern sich nicht nur die Teilnehmerzahlen von Jahr zu Jahr; auch das Lob der Athleten wird immer lauter.

Gingen 2006 noch 700 Teilnehmer in 250 Teams an den Start, sind es in diesem Jahr schon 1650 Teilnehmer in 400 Teams. Das ist beachtlich. „Und wir könnten sogar 2000 Fahrer an den Start bringen, doch bei der jetzigen Größe haben wir das Limit erreicht. Und weniger ist in diesem Fall mehr”, so Skyder-Geschäftsführer Stephan Salscheider. Würde das Rennen noch größer, müsste das Fahrerlager vermutlich umziehen – weiter weg vom eigentlichen Geschehen.

Doch gerade die Atmosphäre im Landschaftspark hat das Duisburger Rennen deutschlandweit beliebt gemacht. „Ich habe nun schon viele Wettbewerbe auf der ganzen Welt bestritten. Ob es das Race across America ist oder Wüstenläufe in Libyen. Aber das Mountainbike-Rennen in Duisburg in einer historischen Industrielandschaft ist weltweit einmalig”, spart Joey Kelly, Musiker und Extremsportler, ebenfalls nicht mit Lob.

Zum dritten Mal ist der Ire nun schon dabei – und hat sogar eine Menge Selbstironie im Gepäck. „Für Musik ist auch gesorgt. Also nicht die Kelly Family – sondern richtige Musik”, flachste Kelly. „Gut an diesem Rennen ist, dass es auch Hobbysportler schaffen können. Allerdings gehört eine Menge Training dazu, da man sich sonst schwer verletzen kann.”

Rund 10 000 Zuschauer kamen während der letzten 24 Stunden von Duisburg in den Landschaftspark. Und auch diesmal ist wieder für das bunte „Drumherum” gesorgt. Ein Fahrrad-Hindernis-Parcours für Kinder, Bungee-Trampolin, ein Segway-Parcours – ein Hindernisparcours für Segway Selbstbalance-Roller – eine Showbühne, eine Gastromeiler – dann das Fahrerlager. Langweilig sollte es für die Zuschauer wahrlich nicht werden. Und erst recht nicht für die Fahrer. „So ein Rennen steht und fällt mit dem Wetter. Vergangenes Jahr musste ich mir in der Nacht alle zwei Runden die Gangschaltung vom Matsch freispritzen lassen”, so Dieckermann.

Friedhelm Thelen

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Kommentare
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von Uwe | #8

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von Uwe | #7

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von UPerl | #6

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