Deutlich weniger Platzverweise in der Kreisliga

Erfreuliche Statistik: Die Anzahl der Platzverweise ging in den meisten Amateurligen zurück.
Erfreuliche Statistik: Die Anzahl der Platzverweise ging in den meisten Amateurligen zurück.
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Was wir bereits wissen
Von ihrer besseren Seite haben sich die Mannschaften der Fußball-Kreisliga in der Hinrunde gezeigt. Mit 217 wurde die Vorjahresmarke gleich um 52 rote Karten unterboten.

Duisburg..  Von ihrer besseren Seite haben sich die Mannschaften der Fußball-Kreisliga gezeigt, wie die nach Abschluss aller Nachholspiele jetzt veröffentlichte Bilanz über die Feldverweise in der Hinrunde ausweist. Mit 217 wurde die Vorjahresmarke gleich um 52 rote Karten unterboten – das ist nicht nur für die Instanzen eine mehr als erfreuliche Feststellung. Hinzu kommen allerdings noch die gelb-roten Karten, die eine einwöchige Sperre zur Folge haben, aber auch hier zeigt die Tendenz eindeutig ebenso nach unten wie die Zahl der tätlichen Angriffe auf die Schiedsrichter. Jetzt müssen die Spiele der Rückrunde zeigen, ob diese erfreuliche Entwicklung anhält.

Während in den oberen Klassen nur Oberligist TV Jahn Hiesfeld sowie die Bezirksligisten Hamborn 07 und SGP Oberlohberg bei den roten Karten eine weiße Weste haben, ist es in den Kreisligen diesmal die neue Rekordzahl von 46 Mannschaften – 17 mehr als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt. Zu dem stolzen Rekord trugen unter anderem TuSpo Saarn, SV Raadt, Mülheim 07 II, TV Voerde, SV Walsum, DJK Vierlinden II (alle Kreisliga A), TV Holthausen, VfL Wedau, Eintracht Duisburg, ETuS Bissingheim, FC Hagenshof, 1. FC Dersimspor (Kreisliga B), PSV Duisburg 1920, Broich 85/09 und Karaman Duisburg (Kreisliga C) bei.

54 (56) rote Karten vermeldet die Kreisliga A. Spitzenreiter ist der DSV 1900 II mit fünf Karten. Besonders stark ist der Rückgang in der Kreisliga B mit nunmehr 97 (130) Feldverweisen. Hier hält Rhenania Hamborn mit sieben Karten mit Abstand die Rekordmarke.In der Kreisliga C gab es 58 (79) rote Karten, davon die meisten für Westende Hamborn (4). Erstaunlich dagegen ist die Steigerung bei den Frauen. Waren es im Vorjahr nur vier „Sünderinnen“, so hat sich diesmal die Zahl mit acht roten Karten gleich verdoppelt, wobei es die SG Neuenkamp/GWR Meiderich gleich zweimal traf.