Derby geht an die OSC Löwen

Aus dem Weg! VfL-Oldie Ralf Gangelhoff und seine Teamkollegen hatten im Landesliga-Derby das Nachsehen gegen die jungen OSC Löwen.
Aus dem Weg! VfL-Oldie Ralf Gangelhoff und seine Teamkollegen hatten im Landesliga-Derby das Nachsehen gegen die jungen OSC Löwen.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Landesliga-Reserve setzt sich gegen den VfL Rheinhausen mit 27:24 durch. VfB-Reserve schafft die Wende nach der Pause.

Duisburg..  Am vergangenen Wochenende behielt die SG OSC Löwen II im Landesliga-Derby beim VfL Rheinhausen deutlich die Oberhand. Am Sonntag gewann dann noch der VfB Homberg II sein Duell gegen den TV Issum. Die kommende Karnevalspause lassen alle drei Mannschaften ruhig angehen.

VfL Rheinhausen –
SG OSC Löwen II 24:27 (8:14)

VfL: Hüfken (5/5), Hielscher, Brunotte, Woyt (je 4), Nepicks (3), Deinert, Gangelhoff, Kugel, Gamalski.
OSC Löwen II: Julian Kamp (9), Wolfhagen, van Deventer, Hoppert (je 5), Yannick Kamp, Liesen (je 2).

In einem Punkt waren sich beide Trainer einig: Die SG war am Ende der verdiente Sieger. Dennoch war OSC-Löwen-Coach Carsten Klottig nicht hundertprozentig zufrieden. „Es ist noch Luft nach oben, aber auch noch genug Potenzial dafür vorhanden. Vor allem an der Defensive müssen wir noch arbeiten“, will der SG-Trainer noch so viele Punkte wie möglich gegen den Abstieg sammeln. „Und vielleicht reicht es am Ende ja sogar für einen einstelligen Tabellenplatz…“, formulierte Klottig ein vorsichtiges Saisonziel. Sein Gegenüber, Martin Gräfen, war dagegen überhaupt nicht zufrieden mit seiner Mannschaft. Vor allem eine „Auszeit“ seiner Schützlinge zwischen der 15. und der 30. Minute ärgerte den VfL-Coach: „In dieser Phase wurde alles falsch gemacht und keine meiner Anweisungen beachtet und umgesetzt. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis.“ Entsprechend wurde aus einem 7:5 in der 15. Minute ein 8:14 zur Pause. Insgesamt präsentierten sich beide Teams 45 Minuten lang einigermaßen gleichwertig, doch der kurze Totalausfall der VfL-Spieler entschied die Partie bereits vor dem Seitenwechsel.

VfB Homberg II –
TV Issum 30:26 (13:16)

VfB II: Kanschat (7), Görgen (6), Dürdoth (4), Wibbeke, Ostroga (je 3), Thiel, Butry, Knapp (je 2), Lammert.

Für den Trainer der Homberger war diese Begegnung besonders emotional. Traf er doch auf diverse alte Freunde – schließlich hat Christian Wetteborn rund 40 Prozent der Issumer bereits trainiert. Doch während der Partie geriet dies naturgemäß in den Hintergrund. „Das war ein absoluter Kampfsieg. Wir haben mehrfach hinten gelegen aber niemals aufgegeben und in der zweiten Hälfte sogar noch mal zugelegt“, konnte der Homberger Coach trotz vieler angeschlagener Spieler ein Erfolgserlebnis verbuchen. Gleichzeitig erarbeiteten sich die VfBler einen Abstand zu den Abstiegsrängen. Am Montagabend gab es als Dank vom Trainer fünf Kilo Mett statt Training und am kommenden Wochenende besucht die Mannschaft geschlossen den Moerser Karnevalsumzug.