Derbe Niederlage in Frankfurt
15.01.2012 | 21:37 Uhr 2012-01-15T21:37:00+0100
Duisburg. Füchse nach dem 1:8 bei den Löwen sauer auf sich und den Schiedsrichter
Löwen Frankfurt –
EV Duisburg8:1
Drittel: 3:1, 3:0, 2:0
Tor: Hanke. Strafen: Frankfurt 12, Duisburg 32 + 10 (MacKay). Zuschauer: 4521.
Zweimal hatten die Füchse die Löwen in der Vorrunde der Eishockey-Oberliga West am Wickel – in der Endrunde kassierte der EV Duisburg in Frankfurt allerdings die erste Niederlage im direkten Aufeinandertreffen der Konkurrenten um den vierten Platz. Und die fiel beim 1:8 (1:3, 0:3, 0:2) ausgesprochen deftig aus.
Und es hatte so gut angefangen. In der achten Minute traf Benjamin Hanke zur Duisburger Führung. Die Füchse auf dem richtigen Weg? Nein, denn keine vier Minuten später lagen die Hessen nach Toren von Simon Barg (10.) und Geburtstagskind Max Seyller (12.) mit 2:1 vorne. Noch vor der Pause erhöhte Jan Barta auf 3:1. Dabei waren die Duisburger auf Schiedsrichter Roland Seckler, der dem EVD schon in Kassel unangenehm aufgefallen war, nicht gut zu sprechen. So kassierte Matt MacKay eine „Zehner“. Zudem sprach der Schwarz-Weiße im zweiten Drittel zwei Bankstrafen gegen Duisburg aus. „Im ersten Drittel können wir gar nichts auf den Schiri schieben. Danach aber hat er gegen uns sehr konsequent gepfiffen – auf Frankfurter Seite hat er diese Konsequenz vermissen lassen“, sagte EVD- Teammanager Matthias Roos. „Auch mit einem anderen Schiri hätten wir 2:5 oder 2:6 verloren. Frankfurt hat verdient gewonnen.“ Das sah auch Trainer Franz Fritzmeier so: „Sicher waren da, milde ausgerückt, fragliche Entscheidungen dabei. Aber wenn du saudumme Fouls machst, musst du dich nicht wundern, wenn du verlierst. Frankfurt hat uns den Schneid abgekauft.“
Im zweiten Drittel baute Frankfurt die Führung aus. Nachdem Kevin Thau und Roland Mayr bis zur Mitte des Spiels auf 5:1 erhöht hatten, hatte EVD-Goalie Björn Linda genug. Aber auch Felix Bick konnte die Angriffe der Hessen nicht mehr stoppen. Ryan Fairbarn sowie im letzten Drittel Roland Mayr und Sven Breiter bauten den Vorsprung aus. Zu allem Überfluss wurde der vermeintliche Treffer zum 2:6, den die Füchse klar im Netz gesehen hatten, von Seckler nicht gegeben.
Als Anekdote oben drauf kam eine Auseinandersetzung von Manuel Strodel, der 2+2+2+2 (!) Minuten kassierte, während sein Gegenüber mit einer doppelten Zweiminutenstrafe davonkam. Fakt ist aber auch: Frankfurt war die bessere Mannschaft, fuhr vor allem die Checks zu Ende, was bei den Füchsen kaum funktionierte.
Der EVD hat den Vertrag mit Stürmer Christian Werth aufgelöst, der in den letzten Wochen nicht mehr zum Einsatz kam.
13:58
Aber die Jungs waren doch so ausgeruht..;-P