Der letzte Strohhalm für Raffelberg

Eine Ehrenrunde kann auch schon einmal drei Wochen andauern. Denn in den letzten drei Spielen der Saison verabschieden sich die Hockey-Damen des Club Raffelberg nach dem bereits feststehenden Aufstieg in die 1. Hallenhockey-Regionalliga. Die Männer wiederum müssen auf den letzten Strohhalm hoffen, der sie in der 2. Regionalliga hält.

Männer; 2. Regionalliga: HC Essen 99 – Club Raffelberg (So., 16 Uhr): Für den Tabellenletzten aus Duisburg bleibt es eine schwere Aufgabe, wenngleich auch kein Weg daran vorbeigeht, dass der CR das Spiel in Essen gewinnen muss, will man an der letzten Chance zum Klassenerhalt festhalten. Der HCE steht vor Raffelberg auf dem vorletzten Platz, hat mit fünf Zählern zwei Punkte mehr als der CR. Doch die Duisburger wissen noch nicht, in welcher Besetzung sie antreten können. Fragezeichen stehen jedenfalls hinter Christian Volk, Patrick Haberland und Marwin Füten. „Wir müssen über 60 Minuten alles geben“, sagt Trainer Mark Spieker. Allerdings will auch der HCE die Klasse halten und durch einen Sieg den ETuF überholen.

Frauen; 2. Regionalliga: Kahlenberger HTC – Club Raffelberg (So., 14.30 Uhr): Die Raffelberger Damen stehen dagegen als Aufsteiger fest. „Aber wie schon gesagt, wollen wir nicht als Wettbewerbsverzerrer gelten“, sagt Trainerin Susi Wollschläger. Zudem haben sich die Duisburgerinnen selbst ein Ziel gesetzt: „Wir wollen die Liga ungeschlagen verlassen.“ Das Hinspiel in Duisburg ging mit 16:3 überdeutlich an die Raffelbergerinnen, sodass die Favoritenrolle klar verteilt ist. „Allerdings hat sich unsere Personalsituation nicht entspannt. Eher im Gegenteil“, so Wollschläger.