Der geplatzte Traum

Kegel-Bundesligist KSG Montan Holten Duisburg muss seine Meisterschaftsträume nach einem wechselhaften Wochenende begraben.
Kegel-Bundesligist KSG Montan Holten Duisburg muss seine Meisterschaftsträume nach einem wechselhaften Wochenende begraben.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Beim Kampf um die Deutsche Klubmeisterschaft im Sportkegeln erlebte das Team des Bundesligisten KSG Montan Holten-Duisburg ein wechselhaftes Wochenende.

Beim Kampf um die Deutsche Klubmeisterschaft im Sportkegeln erlebte das Team des Bundesligisten KSG Montan Holten-Duisburg ein wechselhaftes Wochenende. Während die Mannen um Trainer Röttgen das Heimspiel vor Heiligenhaus und Oberthal gewinnen konnten, gab es am darauf folgenden Sonntag in Heiligenhaus nur einen Punkt für den letzten Platz. Die Holten-Duisburger duellieren sich nun wie schon die ganze Saison über mit den Nachbarstädtern um Platz 2, während Rekordmeister Oberthal auch in diesem Jahr so gut wie durch ist.

Die Partie am Samstag lief von Beginn an wie aus einem Guss, als André Laukmann mit dem Tagesbestergebnis von 928 Holz die KSG sofort klar in Front brachte. Der Vorsprung vergrößerte sich sukzessive auf den an diesem Tag schwer zu bespielenden Bahnen und letztlich war der klare Sieg der Gastgeber (5171) nie gefährdet. Heiligenhaus (5074), das an diesem Tage eine starke Vorstellung bot, schob sich sogar am Holten-Duisburger Hauptkonkurrenten Oberthal (5037) vorbei und leistete dadurch die dringend benötigte Schützenhilfe, wodurch sich die KSG bis auf einen Punkt an die Saarländer heran schieben konnte. Highlight des Tages jedoch war der etwa 20-minütige Auftritt des Duisburger Comedians Markus Krebs, der den über 200 Zuschauern die Lachtränen in die Augen trieb. In bekannter Manier reihte er Gag an Gag und konnte auch die vielen Nichtruhrgebietler spielend überzeugen.

Das Spiel am Sonntag dann in Heiligenhaus stand unter ganz anderen Vorzeichen. Die KSG war sich des Umstandes bewusst, dass doch noch etwas in Richtung Deutsche Meisterschaft gehen konnte, wenn man selbst gut spielte und noch einmal ein unbeteiligten Team zur Seite springen würde. Doch irgendwie taten sich alle Mannschaften bis auf die Gastgeber selbst sehr schwer. Hin und her wogte die von allgemeiner Nervosität geprägte Partie, als es dann im sechsten und letzten Durchgang zum Showdown kam. Leider konnte der Schlussstarter der Holten-Duisburger, die bewusst eine riskante Aufstellung gewählt hatten, dem immens hohem Druck nicht Stand halten, sodass sich Oberthal (5113) und auch Riol (5056) neben dem äußerst souverän auftretenden Heimteam (5300) vor den Holten-Duisburgern (5017) platzieren konnten.

Der Traum vom Deutschen Meistertitel ist für diese Saison zu Ende, doch die Planungen für die nächste Saison sind bereits in vollem Gange. Nun geht es aber am nächsten Samstag ins Saarland, um auch in diesem Jahr den KF Oberthal einen würdigen Meistertag zu bereiten.