Der Duisburger SV 98 will zurück in die Bundesliga

Geht’s nach einem Jahr Zweitklassigkeit direkt wieder zurück in die DWL? Mihael Petrov und seine DSV-Teamkollegen hoffen darauf:
Geht’s nach einem Jahr Zweitklassigkeit direkt wieder zurück in die DWL? Mihael Petrov und seine DSV-Teamkollegen hoffen darauf:
Foto: Ute Gabriel
Was wir bereits wissen
Der DSV 98 ist am Wochenende beim Aufstiegsturnier in Brandenburg am Ball.

Duisburg..  Meister der 2. Liga West. Zweiter Platz im NRW-Pokal hinter der Zweitliga-Reserve des Lokalrivalen ASC Duisburg. All das ist schön und gut. Doch ernst wird es für den Duisburger SV 98 erst an diesem Wochenende. Denn beim DWL-Aufstiegsturnier in Brandenburg will der siebenfache Deutsche Meister den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga klarmachen.

Das Ganze wird für die 98er zu einem Spiel mit drei Unbekannten. Denn im Duell mit den anderen drei Zweitliga-Meistern liegen den Duisburgern nur einige Informationen vor. Am bekanntesten dürfte der Ost-Vertreter und Gastgeber SGW Brandenburg sein. Denn in der zweiten Runde des Wasserball-Pokals mussten die 98er bereits in Brandenburg antreten und gewannen mit 12:10.

Genau genommen ist die SGW auch nicht Meister der 2. Liga Ost. Doch sowohl der Erste, eine U-19-Auswahl von fünf Ost-Vereinen, als auch der Zweite, Stepp Prag, sind nicht aufstiegsberechtigt, sodass der Tabellendritte dieser Staffel um den Aufstieg spielen darf.

Los geht es allerdings am Samstag um 18.30 Uhr mit dem Spiel gegen die Wasserfreunde Fulda. Gemeinhin könnte man vermuten, dass dies der härteste Brocken ist. „Ich kann es wirklich nicht sagen“, erklärt DSV-Trainer Marek Debski. Am Sonntag um 9.30 Uhr geht es weiter gegen Nord-Meister Poseidon Hamburg, ehe um 16 Uhr das abschließende Spiel gegen Brandenburg über die Bühne gehen wird.

Hotel in Magdeburg

Die Debski-Truppe wird von zahlreichen Fans begleitet – zunächst übrigens nach Magdeburg. „Aufgrund der Bundesgartenschau war kein Hotel zu bekommen, in dem alle unterkommen. Also haben wir das Hotel in Magdeburg gebucht und fahren dann weiter nach Brandenburg.“ Während das Training im Freien bei den aktuellen, hochsommerlichen Temperaturen Spaß macht (Debski: „Am Abend ist es ja kühler. Wasserball ist einfach der schönste Sommersport“), könnte es in Brandenburg ein Problem geben.

Gespielt wird nach aktuellem Stand wohl nicht im Freibad, sondern in einer Halle, deren Dach allerdings zu öffnen ist. Nach letzten Meldungen gab es allerdings ein Problem mit der Technik. Bleibt zu hoffen, dass das zu lösen ist.

Zwei Teams steigen auf

„Wir werden am Samstagmorgen so früh wie möglich, so gegen 6 Uhr oder 6.30 Uhr aufgebrechen, um nicht in der größten Hitze im Bus zu sitzen“, erklärt Debski. Diese Reise werden alle Spieler antreten können. Zwar soll ihnen nicht heiß werden, „aber heiß auf das Turnier sind sie alle“, augenzwinkert der Coach. Die ersten beiden Teams des Turniers schaffen den Aufstieg in die Bundesliga. Da Fulda und der DSV 98 im Vorjahr gemeinsam abgestiegen sind, ist es kaum verwunderlich, dass diese beiden Mannschaften auch als Aufstiegsfavoriten gelten.