Der Duisburger Sport trauerte auch 2014

Der Tod gehört zum Leben – auch im Jahr 2014 verlor der Duisburger Sport Menschen, die ihn in den letzten Jahren und Jahrzehnten prägten.

Walter Roßmüller etwa, der Jahr für Jahr bei den Deutschen Meisterschaften der Schwimmmeister abräumte und seine Medaillen stolz in der Redaktion präsentierte. Er verstarb im Alter von 75 Jahren.

Im November starb mit Karl-Heinz Hasenbrink im Alter von 82 Jahren ein Urgestein des Duisburger Tischtennissports. Zudem hatte er sich in der Stadt als Chef der Rhein-Ruhr-Halle einen Namen gemacht.

Spätestens beim nächsten Marathon in Duisburg wird wieder ins Bewusstsein rücken, dass ein Urgestein fehlt. Der Rheinhauser Wolfgang Ettwig galt als der „ewige Läufer“, weil er keine der 31 Auflagen des Rhein-Ruhr-Marathons verpasste. Ettwig verstarb im Alter von 63 Jahren – nachdem er beim Training auf der Brücke der Solidarität zusammengebrochen war.

Der Club Raffelberg trauerte um Dieter Buschmann. Der frühere Hockey-Nationalspieler verstarb im Alter von 81 Jahren. Im Alter von 88 Jahren starb mit Georg Coß ein Urgestein der Leichtathletik-Abteilung des OSC Rheinhausen. Hamborn 07 trauerte um zwei Gönner. Wilhelm Schmitz, der 76-jährig verstarb, unterstützte vor allem in den 70er-Jahren die Löwen Handballer. Die 07-Fußballer trauerten um Förderer Klaus Ripkens, der nur 54 Jahre alt wurde. Der Tischtennisklub TTV Hamborn 2010 trauerte um Hansi Künstler, der 62-jährig verstarb. Kurz vor seinem 100. Geburtstag starb Alfred Henzler (Tennis, Preußen Duisburg). Oliver Gregorius, Handball-Torwart des VfL Rheinhausen II, starb im Alter von 43 Jahren.