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Der Auftrag heißt Aufstieg

26.01.2012 | 19:33 Uhr
Der Auftrag heißt Aufstieg
Nicht nur bei diesem Heimspiel der MSV-Reserve reichte die Anzahl der Zuschauerplätze an der Westender Straße deutlich aus. (Foto: Hayrettin Özcan)

Ein auf der NRW-Liga-Staffeltagung besprochener Entwurf schlägt vereinfachte Zulassung für die Regionalliga vor. Anlage an der Westender Straße würde den Platzansprüchen wohl genügen.

In drei Wochen geht es für den MSV Duisburg II wieder los. Mit dem Rückrundenauftakt beim SV Schermbeck starten die Zebras am 18. Februar in die definitiv letzte Halbserie der Fußball-NRW-Liga. Die Spielklasse wird zum Saisonende aufgelöst, in welcher Liga es dann für die Zebras weitergeht, hängt vom sportlichen Abschneiden in der Rückrunde ab. Mit dem derzeitigen sechsten Platz hätte die U23 ihr Ziel erreicht und wäre für die Relegationsspiele zur neuen Regionalliga West qualifiziert. Diese Hin- und Rückspiele gegen die Verbandsliga-Meister wurden am Montag auf der NRW-Liga- Staffeltagung des WFLV für den 6./7. und 10. Juni terminiert.

Auch erfolgte auf der Tagung ein kurzer Abriss des Zulassungsverfahrens für die neue Regionalliga West. Fest steht, dass die Vereine bis zum 15. März, 15.30 Uhr, eine Zulassung beim WFLV beantragt haben müssen. Und Uwe Schubert lässt – entgegen etwaigen Gerüchten über einen möglichen Verzicht des MSV – keine Zweifel daran aufkommen, dass die Bewerbung der Zebras rechtzeitig vorliegen wird: „Wir sind dabei, die Anträge für die Regionalliga auszustellen. Unser Ziel ist der Aufstieg. Das haben wir vom ersten Tag an gesagt“, stellt der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums klar. Geschäftsführer Roland Kentsch untermauert Schuberts Aussage: „Der Auftrag ist der Aufstieg.“

Die Auflagen zur Zulassung werden im Detail erst Anfang nächster Woche auf der Regionalliga-Staffeltagung beraten. Ein erster Entwurf schlägt vor, einige als überflüssig eingestufte Hürden fallen zu lassen. Demnach soll das Zulassungsverfahren für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit entfallen und eine Bankbürgschaft von voraussichtlich 15 000 Euro ausreichen. Die Heimspielstätte soll eine Kapazität von 2500 Plätzen, davon 100 Sitzplätze, vorweisen, für Brisanzspiele weiterhin eine Ausweichmöglichkeit – beim MSV wäre dies die Schauinsland-Arena – gegeben sein. Den Platzansprüchen würde die Westender Straße genügen, berichtet Kentsch. Und auch die Bankbürgschaft würde den Geschäftsführer nicht um den Schlaf bringen.

„Wir müssen die Tagung aber noch abwarten und werden dann prüfen“, sagt Team-Manager Michael Meier, „wir glauben aber schon, die Anforderungen erfüllen zu können.“

Sven Kowalski

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