DEB lässt Duisburg, Herne und Essen zur Lizenzierung zu

Langsam, aber sicher verliert der Deutsche Eishockey-Bund offenbar die Geduld mit dem Landes-Eissport-Verband NRW und seinem Präsidenten Wolfgang Sorge. Dieser hatte – nachdem er offenbar an der sportlichen Qualifikation der drei NRW-Vereine EV Duisburg, Moskitos Essen und Herner EV nicht rütteln konnte – mit einem weiteren Winkelzug versucht, den Start dieser drei Clubs in der neuen, DEB-geführten Oberliga Nord zu verhindern. So sprach der LEV aufgrund einer Doppelmeldung zum LEV und DEB eine Sperre von Senioren- und Nachwuchsmannschaften dieser Teams aus, da dies die einzige Reaktion auf den Rücktritt von einer Mannschaftsmeldung sei.

Nun erklärte der DEB allerdings, alle 18 für den Spielbetrieb der neuformierten Oberliga Nord gemeldeten Vereine zur Lizenzierung zuzulassen. „Dies gilt auch für den EV Duisburg, den Herner EV und die Moskitos Essen“, betonte der nationale Verband in seiner Erklärung. Weiter heißt es: „Der Landes-Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen hatte diese drei Vereine für den Spielbetrieb der Saison 2015/16 ,gesperrt’, allerdings sind die Anwendbarkeit der vom LEV NRW herangezogenen Rechtsgrundlage und die Erfüllung der Voraussetzungen dafür unklar. Ein Akt, der weder mit dem DEB abgesprochen war, noch aus Sicht des DEB für eine Oberliga-Teilnahme unter dem DEB-Dach rechtliche Relevanz hat.“ Genauso wichtig für die Clubs in der DEB-Erklärung: „Auch für den Nachwuchs wird ein entsprechender Spielbetrieb angeboten werden.“