„Das hat richtig gut getan“
13.02.2012 | 19:23 Uhr 2012-02-13T19:23:00+0100
Duisburg.Auch ohne Matt MacKay ist der EVD derzeit im Aufwärtstrend. Bonus für Dauerkartenkunden.
Die Zufriedenheit wächst. „Das hat richtig gut getan“, sagte Trainer Franz Fritzmeier, nachdem der Eishockey-Oberligist EV Duisburg nicht nur beim Ruhrrivalen EHC Dortmund gewonnen hatte, sondern damit vorzeitig den Einzug in die Aufstiegsrunde perfekt gemacht hat.
„Und endlich haben wir auch auswärts einen ,Dreier’ gegen einen der großen Konkurrenten geholt“, freute sich der Coach. Schließlich geht das als Indiz dafür durch, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt und an der Größe der Aufgaben in dieser Saison wächst. „Das war eine richtige Topleistung“, lobte Fritzmeier seine Mannschaft. Und weiterhin gilt: Fällt einer aus, ist ein anderer da. So musste Norman Hauner aufgrund einer Trainingsblessur pausieren. Für ihn hat Dennis Palka gespielt, „und er hat das richtig gut gemacht“, so der Coach.
Insofern darf die Personalie Matt MacKay unter „abgehakt“ verbucht werden. Die Füchse hatten bekannt gegeben, dass der Stürmer, der ohnehin nur eine Leihgabe der Kölner Haie war, zurück in die Domstadt wechselt. Nun war er zwar der beste EVD-Scorer in der Vorrunde, hat in der Endrunde aber erst gegen Ratingen erstmals getroffen. So verliert der EVD zwar keinen schlechten Spieler, ersetzbar sollte er in der aktuellen Form der Füchse aber allemal sein.
Ohnehin richtet sich der Blick nach vorne. Die Füchse sind aktuell – also zwei Spieltage vor Abschluss der West-Endrunde – nicht nur Zweiter, sie haben rein theoretisch sogar die Chance, noch Erster zu werden. „Wir schauen von Spiel zu Spiel, versuchen weiter, uns Tag für Tag zu verbessern, und schauen einfach mal, was am Ende dabei herauskommt“, sieht es Fritzmeier ganz pragmatisch – und auch sinnvoll. Tatsächlich könnte der EVD bei zwei Siegen am Freitag in Königsborn und am Sonntag um 18.30 Uhr daheim gegen Frankfurt bei einer Niederlage der Nauheimer in Kassel noch schaffen, den Platz an der Sonne einzunehmen. Dabei müsste aber auch das Torverhältnis um 18 Tore aufpoliert werden, um vor den Roten Teufeln zu stehen. Der direkte Vergleich der beiden Teams ist unentschieden.
Jedenfalls kann sich der EVD nun auf die Aufstiegsrunde freuen. In der Gruppenphase kommen zunächst die Teams der Oberligen Nord und Ost hinzu; in den Play-offs ginge es dann wieder gegen den Süden. In der Gruppe A spielte der Erste und Vierte des Westens gegen den Meister der Oberliga Nord und den „Vize“ des Ostens. Die Gruppe B bilden die Zweiten und Dritten der Oberliga West sowie der Meister Ost und der Vizemeister Nord. Die jeweiligen Ersten und Zweiten beider Gruppen erreichen – wie schon im Vorjahr – die Play-offs.
Dauerkartenkunden können sich freuen: Der EVD gab bekannt, dass Fans mit Saisonticket die drei Heimspiele der Aufstiegsrunde ebenfalls mit ihrer Karte besuchen können.
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