Das Halbfinale ist das Ziel

Die WJB des Club Raffelberg: (hinten von links) Trainerin Susi Wollschläger, Betreuerin Tanja Ludwig, Nane Dördelmann, Aina Kresken, Jule Robertz, Louisa Schüttke, Lucie Hiepen, Betreuerin Petra Schüttke; (vorn von links) Johanna von dem Borne, Linda Ludwig, Lucie Heck, Svea Schiffering, Pia Maertens.
Die WJB des Club Raffelberg: (hinten von links) Trainerin Susi Wollschläger, Betreuerin Tanja Ludwig, Nane Dördelmann, Aina Kresken, Jule Robertz, Louisa Schüttke, Lucie Hiepen, Betreuerin Petra Schüttke; (vorn von links) Johanna von dem Borne, Linda Ludwig, Lucie Heck, Svea Schiffering, Pia Maertens.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Die weibliche Jugend B des Club Raffelberg spielt in knapp zwei Wochen um die Deutsche Meisterschaft im Hallenhockey. Die B-Mädchen freuen sich über den Einzug in die westdeutsche Endrunde.

Duisburg..  Strahlende Gesichter beim Club Raffelberg. Denn wie schon gemeldet hat die weibliche Jugend B die Endrunde um die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft erreicht. Der zweite Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft langte, um das Finalturnier in Pinneberg zu erreichen. „Und genau das war ja unser Ziel“, sagte Trainerin Susi Wollschläger.

Das Finale gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim ging zwar mit 1:3 verloren, „aber das ist nicht so schlimm“. Ohnehin war sie mit dem Turniermodus alles andere als glücklich. „Wir sind um 9 Uhr morgens angereist. Die Spannung bis zum Finale um 18.15 Uhr hochzuhalten, war nicht gerade leicht.“ Schon nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen den Gladbacher THC stand die Halbfinalteilnahme fest. Das 3:3 gegen den RTHC Bayer Leverkusen genügte, um Gruppenerster zu werden. Im Halbfinale wurde es beim 6:1 gegen den Marienburger SC deutlich. „Aber die Kölnerinnen waren von den unterlegenen Teams angenehm, weil sie sich nicht nur hinten reingestellt haben“, so Wollschläger. Im Finale war dann einfach die Luft raus.

Am 21. und 22. Februar geht es dann um die Deutsche Meisterschaft. In der Vorrundengruppe treffen die Duisburgerinnen auf den Dürkheimer HC (Zweiter Süd), den Club an der Alster (Erster Nordost) und die Potsdamer SU (Dritter Nordost). „Wenn wir kein Verletzungs- oder Krankheitspech haben, sollten wir eine gute Chance auf das Halbfinale haben, zumal vier Spielerinnen von uns ja auch schon Erfahrungen mit solch einem Finalturnier haben“, so Wollschläger. Alster sowie der Mannheimer HC und der HTC Uhlenhorst in der Parallelgruppe, in der außerdem der Rüsselsheimer RK und UHC Hamburg spielen, gelten als weitere Mitfavoriten.

Dass es am letzten Regionalliga-Spieltag für die weibliche Jugend A nicht mehr zu Rang zwei und der DM-Teilnahme gereicht hat, macht Wollschläger nicht an den letzten Spielen fest. „Es war der erste Spieltag, an dem wir trotz Führungen gegen Leverkusen und Düsseldorf Punkte haben liegen lassen.“ Der CR wurde damit West-Dritter.

Jubel herrschte derweil bei den B-Mädchen. In einer Sechser-Gruppe, in der am letzten Spieltag noch fünf Teams die Chance aufs Erreichen der Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft hatten, sicherte sich Raffelberg Rang eins durch ein 4:1 gegen Blau-Weiß Köln sowie ein 2:1 gegen Rot-Weiß Köln. Am 1. März findet das Endrundenturnier statt. Gegner der Duisburgerinnen in der Vorrundengruppe sind Schwarz-Weiß Essen und der RTHC Bayer Leverkusen; außerdem sind der Düsseldorfer HC, Uhlenhorst Mülheim und der Crefelder HTC dabei.

Die A-Knaben beendeten die Saison mit einem Gesamtsieg beim Platzierungsturnier in Münster und damit insgesamt dem siebten Platz. Siege gab es gegen den THC Münster (4:1), RTHC Bayer Leverkusen (3:0) und Rot-Weiß Köln (4:2) sowie ein 3:3-Remis gegen den Düsseldorfer SC. Jeweils sieben Tore erzielten dabei Nils Basfeld und René Kramhöller. Die männliche Jugend B wurde Gesamt-Achter. Nach Siegen gegen Kahlenberg (kampflos), Bonn (3:2) und DS Düsseldorf (8:0) unterlag Raffelberg im Turnierfinale ETuF Essen mit 2:5. Die A-Mädchen wurden durch ein 5:0 gegen den HC Essen und ein 5:1 gegen Rot-Weiß Köln Elfter.