CR-Remis nach Blitzverlegung

HTC Uhlenhorst Mülheim II –
Club Raffelberg 2:2 (2:1)

CR: Liebenehm, Bock.

An sich hätte der Club Raffelberg am Wochenende gleich zweimal bei der jeweils zweiten Mannschaft des HTC Uhlenhorst Mülheim spielen sollen – doch sowohl die Damen als auch die Herren mussten ihre Spiele in der 2. Hallenhockey-Regionalliga vorverlegen. Da sich die Mülheimer mit ihren beiden ersten Mannschaft für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert haben, war der Verein berechtigt, die Spiele der übrigen Mannschaften zu verlegen, um den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, die DM-Endrunde zu besuchen.

„Wir haben die Verlegung erst im Laufe des Montags klargemacht“, berichtet Susi Wollschläger, die Trainerin der Frauenmannschaft. So spielten die Damen schon am Mittwochabend im Mülheim und kamen nach einem 1:2-Pausenrückstand noch zu einem 2:2-Remis. „Wir hatten Chancen für fünf Spiele“, sagte Wollschläger und konnte es kaum fassen, dass ihr Team so lange zurücklag. Berit Liebenehm hatte den CR zwar in Führung gebracht, dann jedoch langten die Mülheimerinnen zweimal zu. Zahlreiche Gelegenheiten ließ das Team aus; erst kurz vor Ende glich Judith Bock aus. „Unser Ziel ist es, ungeschlagen aufzusteigen. Daher war es gut, wenigstens das 2:2 noch zu erzielen“, so Wollschläger.

Am heutigen Freitag um 20 Uhr spielen die CR-Herren in Mülheim. Die Raffelberger können den Abstieg in die Hallen-Oberliga und damit in die Fünftklassigkeit inzwischen nicht mehr verhindern. Und auch die aktuelle Aufgabe wird schwer, da neben dem verletzten Hauke Kließ aufgrund des Freitagstermins auch Jonas Uelsmann, Patrick Haberland und Christian Volk ausfallen werden. Dafür hilft Marco Wannags aus der zweiten Mannschaft aus. „Für uns richtet sich der Blick schon auf die Feldvorbereitung“, erklärte Raffelbergs Trainer Mark Spieker.