CR-Frauen brauchen noch einen Punkt

Die einen spielen gegen den Abstieg, die anderen um den Aufstieg – und für beide scheint die Entscheidung in der Hallenhockey-Saison so gut wie gefallen zu sein.

Männer; 2. Regionalliga: Club Raffelberg – Aachener HC (So., 14 Uhr): „Wir werden alles dafür tun, dass wir nicht einfach sang- und klanglos aus dieser Liga verschwinden“, gibt CR-Trainer Mark Spieker eine Kampfansage aus. Allerdings sind die Voraussetzungen nicht gut. Dennis Laue hat sich einen Bänderriss zugezogen und wird für den Rest der Hallensaison ausfallen; Marwin Füten steht vor wichtigen Uni-Prüfungen, sodass zwei wichtige Abwehrspieler aushelfen oder zumindest nicht hundertprozentig dabei sind. Dazu sind Jonas Uelsmann, Hauke Kließ und Oliver Beltermann entweder angeschlagen oder aus beruflichen Gründen nicht immer dabei. „Aachen ist eine Mannschaft, die von Geschwindigkeit und Aggressivität lebt und ein gutes Umschaltspiel hat. Wir müssen dagegenhalten“, so Spieker.

Derweil richtet Spieker den Blick bereits nach vorne: „In der Jugend A haben wir 28 Spieler; 16 oder 17 von ihnen rücken zur Feld-Rückrunde in die erste Mannschaft auf. Viele von ihnen werden auch eingesetzt, wobei die älteren Spieler Führungsaufgaben übernehmen müssen.“

Frauen; 2. Bundesliga: Club Raffelberg – DS Düsseldorf (So., 12 Uhr): Vier Spiele sind noch zu absolvieren – doch wenn die Duisburgerinnen mindestens einen Punkt holen, ist ihnen der Aufstieg in die 1. Regionalliga nicht mehr zu nehmen, da drei der sechs Teams der Liga zweite Mannschaften und damit nicht aufstiegsberechtigt sind. Das sollte zu machen sein. „Allerdings denke ich schon, dass dies unser schwerstes Spiel werden wird“, mahnt Trainerin Susi Wollschläger zu Vorsicht und Konzentration. „Durch den Sieg gegen Kahlenberg sind die Düsseldorferinnen motiviert und wollen alles versuchen, um den Abstieg zu vermeiden. Der DSD ist besser, als es die Tabellen vermuten lässt.“ Neben Tessa Cramer-Biermann und Andrea Rousselle droht auch Lina Vieregge auszufallen.