Club Raffelberg träumt vom Zweitliga-Aufstieg

Die Frauen vom Club Raffelberg kämpfen mit diesem Kader um den Aufstieg: (hinten, von links): Theresa Günter, Trainerin Susi Wollschläger, Sissi Cramer-Brermann, Laura Helmrich, Andrea Rousselle, Sonja Schäferdick, Louisa Schüttke, Lucie Heck, Pia von Moltke, Katrin Joussen, Annaka Groschinski, Laura Figura, Betreuerin Usha Kalinowski; (vorn von links): Linda Ludwig, Marja Quester, Mara Bellenbaum, Linda Vieregge, Berit Liebenehm, Anneke Maertens, Judith Bock, Sophia Frach, Lucie Hiepen.
Die Frauen vom Club Raffelberg kämpfen mit diesem Kader um den Aufstieg: (hinten, von links): Theresa Günter, Trainerin Susi Wollschläger, Sissi Cramer-Brermann, Laura Helmrich, Andrea Rousselle, Sonja Schäferdick, Louisa Schüttke, Lucie Heck, Pia von Moltke, Katrin Joussen, Annaka Groschinski, Laura Figura, Betreuerin Usha Kalinowski; (vorn von links): Linda Ludwig, Marja Quester, Mara Bellenbaum, Linda Vieregge, Berit Liebenehm, Anneke Maertens, Judith Bock, Sophia Frach, Lucie Hiepen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Duisburgerinnen starten mit einem veränderten Kader in den zweiten Teil der Regionalliga-Saison.

Duisburg..  In der Halle in die zweithöchste Spielklasse aufgestiegen, im Feld in einer guten Ausgangslage und eine Vorbereitung, die auf mehr hoffen lässt: Es könnte schlechter aussehen bei den Hockey-Damen des Club Raffelberg. In der Regionalliga stehen die Duisburgerinnen derzeit auf dem vierten Platz, der erste Rang ist allerdings noch klar in Rufweite. Keine Frage, vor dem zweiten Teil der Feldsaison – es stehen noch zwei Spiele in der Hinrunde aus – ist der Wunsch, den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen, groß.

Bevor es im Freien wieder losgeht, hat sich der Kader verändert. So kehren drei Spielerinnen zurück. Franzi Schultz, bislang noch eher bekannt unter ihrem Mädchennamen Fürk, ist nach einer Babypause zurück. Laura Figura, die in der Halle für den Harvestehuder THC in Hamburg spielte, kehrt nach ihrem Studium nach Duisburg zurück – und hat auch dank des Stadtsportbundes hier gleich einen Job gefunden.

Mara Bellenbaum war zuletzt für den THC Münster. am Ball. Ebenfalls neu ist Annaka Groschinski. Von Gladbach kommend hat sie schon einmal für die CR-Jugend gespielt und war zuletzt für den RHC Concordia Roermond in den Niederlanden aktiv. Darüber hinaus rücken mit Lucie Heck, Lucie Hiepen, Svea Schifferings, Linda Ludwig und Louisa Schüttke fünf Nachwuchsspielerinnen nach oben; dagegen hat Anna Gerke den Club in Richtung DS Düsseldorf verlassen.

Gute Vorbereitung

In der neuen Formation lief die Vorbereitung gut. „Wir können zufrieden sein, da wir oft gegen höherklassige Teams gespielt haben“, so Trainerin Susi Wollschläger. Gegen den Zweitligisten Bonn gab es ein Remis, es folgten Turniersiege in Hannover und Köln, der zweite Platz beim eigenen Turnier, an dem auch zwei Zweitligisten teilnahmen. Am Dienstag gab es bei der Generalprobe ein 6:0 gegen den Crefelder HTC.

Und das alles, obwohl die Duisburgerinnen über einen der jüngsten, wenn nicht den jüngsten Regionalliga-Kader verfügen. „Wir brauchen auch weiter unsere erfahrenen Spielerinnen, die das Gerüst bilden. Aber es stehen auch viele junge Spielerinnen auf dem Platz“, sagt die Trainerin. Aus den aktuellen fünf 98ern sticht Lucie Hiepen, eine Auswahlspielerin, heraus. „Sie hat eine exzellente Vorbereitung gespielt.“ Direkt dahinter kommt Lucie Heck; auch die weiteren Nachwuchskräfte werden ihre Chancen bekommen, sollen aber nun an das Tempo im Seniorinnenbereich herangeführt werden.

„Natürlich wäre es wichtig, den Aufstieg zu schaffen“, sagt Wollschläger. Aktuell stehen sieben Spielerinnen vor dem Abitur. „Da wäre die Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga ein größeres Argument, hier oder in der Nähe zu studieren.“ Die Aufstiegskonkurrenten heißen ETuF Essen und RTHC Bayer Leverkusen; der Vierte aus dem Spitzenquartett, Rot-Weiß Köln II, darf nicht aufsteigen. Los geht es am Sonntag (16 Uhr) bei eben jenen Kölnerinnen.