Bothe kehrt zurück – Ginters nach Neukirchen

Rückkehrer: Ab dem Sommer steht Jens Bothe zwischen den Pfosten der OSC Löwen.
Rückkehrer: Ab dem Sommer steht Jens Bothe zwischen den Pfosten der OSC Löwen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Personalplanung für die kommende Oberliga-Saison geht bei den OSC Löwen Duisburg weiter. Keeper spielt nach drei Jahren wieder in Rheinhausen.

Duisburg..  Seit dem vergangenen Wochenende herrscht endgültig Klarheit darüber, dass die OSC Löwen Duisburg in der kommenden Saison nur noch in der Handball-Oberliga an den Start gehen werden. Nun sind die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft gefordert, einen für diese Spielklasse tauglichen Kader auf die Beine zu stellen. Nach Gerrit Fietze von der HSG Krefeld präsentierten die OSC Löwen den zweiten Neuzugang, der gleichzeitig ein alter Bekannter ist: Jens Bothe.

Der Torhüter stand bereits zwischen 2006 und 2012 beim OSC Rheinhausen zwischen den Pfosten. Unter anderem war er in dieser Zeit zweiter Mann hinter Matthias Reckzeh, den er jetzt nach dessen Wechsel zum Neusser HV ablösen wird. Im Sommer 2012 hatte sich der heute 28-jährige Bothe der SG Ratingen angeschlossen. Dort bremsten ihn zeitweise die Nachwirkungen einer Operation aus; jetzt will er bei den OSC Löwen einen Neustart unternehmen und gleichzeitig mit seiner Master-Thesis-Arbeit sein Studium abschließen.

Auf Christian Ginters wird Jens Bothe dann nicht mehr treffen. Der Rückraumspieler hat sich entschieden, Duisburg zu verlassen und sich wieder dem SV Neukirchen anzuschließen, wo er Teamkollege von Ex-OSC-Löwen-Trainer Jörg Förderer sein wird. „Ich kann den intensiven Zeitaufwand für die Löwen aus beruflichen Gründen nicht mehr leisten. Es war eine schöne Zeit, aber nun ist Schluss. Ich kehre nun zu meinem alten Stammverein zurück und freue mich, der Mannschaft künftig in der Verbandsliga zu helfen“, ließ der 30-Jährige verlauten.

Beim Verbandsligisten zeigt man sich geradezu euphorisch über diese Verpflichtung: „Es ist geglückt, mit Christian Ginters eine Integrationsfigur nach Neukirchen zurück zu holen. Seine Qualitäten, aber vor allem seine Torgefahr, sind hinreichend bekannt“, sagt Abteilungsleiter Markus Witzke.