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Bliß rettet dem OSC den Sieg

16.09.2012 | 22:46 Uhr
Bliß rettet dem OSC den Sieg
Damian Janus (links) packte in der Abwehr wieder gut zu; Keeper Sebastian Bliß (hinten) parierte entscheidend.Foto: Milbret

Duisburg.  Rheinhauser Drittligist machte es beim 31:30 aber nach deutlicher Führung in der Schlussphase noch unnötig spannend. Sebastian Bliß entschärfte kurz vor Schluss eine Großchance der Gastgeber.

OHV Aurich –
OSC Rheinhausen 30:31 (16:17)

OSC: Bliß, Reckzeh – Artmann (13/6), Szymanowicz (6), Roschek, Wernicke (je 3), Janus, Kress (je 2), Liekenbrock, Heger (je 1), Flemmig.

Langweilig wird es bei den Spielen des OSC Rheinhausen in dieser Saison garantiert nicht – und dafür sorgen die Akteure des Handball-Drittligisten im Zweifelsfall höchstpersönlich. Das Team von Jörg Förderer hatte den Sieg beim OHV Aurich in Ostfriesland nach 56 Minuten beim Stand von 31:26 praktisch schon in der Tasche, sorgte dann aber mit einem plötzlichen Einbruch noch einmal für neue Hoffnung bei den Gastgebern. Und deren Fans hätten auch fast noch einen Punkt bejubelt – hätte Keeper Sebastian Bliß nicht Sekunden vor der Schlusssirene einen Tempogegenstoß mit starkem Reflex entschärft. Somit blieb es beim 31:30 (17:16)-Sieg und damit nun 5:1 Startpunkten für die Rheinhauser.

Der Black-Out seiner Mannschaft in der Schlussphase gab Coach Förderer zu denken: „Auf einmal war es so, als hätten wir Angst vor dem Gewinnen.“ Das war vorher über weite Strecken des zweiten Durchgangs völlig anders gewesen. Nicht zu Beginn freilich: Da hatte sich Aurich schnell auf die 6:0-Deckung des OSC eingestellt und bis zur 22. Minute eine 13:10-Deckung herausgeworfen. Doch eine Umstellung auf einen 3-2-1-Defensivverband zeitigte den gewünschten Erfolg. Bis zur Pause lag der OSC mit einem Tor vorn.

Garant für den deutlichen Vorsprung, der in der Folge erspielt wurde, war in erster Linie Nils Artmann. Der Ex-Düsseldorfer stellte sogar Mirko Szymanowicz diesmal als besten Torschützen in den Schatten – selbst, wenn man die Siebenmeter abzieht. „Nils hat sich in einer geschlossen gut spielenden Mannschaft ein Extralob verdient. Er hat alles getroffen und ein fast fehlerfreies Spiel gemacht“, freute sich Jörg Förderer.

Thomas Kristaniak



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