Big Points für den VfL im Abstiegskampf

Während der VfL Rheinhausen diesmal zwei Punkte holte, ging die OSC-Löwen-Reserve leer aus.
Während der VfL Rheinhausen diesmal zwei Punkte holte, ging die OSC-Löwen-Reserve leer aus.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Rheinhauser Landesligist setzt sich in Rhede durch. Für die Reserveteams der OSC Löwen und des VfB Homberg gibt es knappe Niederlagen.

Einzig der VfL Rheinhausen konnte am Wochenende ein Erfolgserlebnis für sich verbuchen. Die beiden anderen Duisburger Handball-Landesligisten verloren äußerst knapp.

OSC Löwen Duisburg II –
TV Biefang 26:27 (11:10)

OSC Löwen: van Deventer (8), Fenzel (7), Hoppert (3), Swiderek, Wolfhagen, Gehlings (je 2), Malkowski, Krölls.

„Wir haben uns leider selbst geschlagen. Einerseits sind wir arg dezimiert ohne vier Leistungsträger angetreten. Andererseits hat vor allem die Abwehr einen rabenschwarzen Tag erwischt“, verglich SG-Coach Carsten Klottig seine Defensive mit einem löchrigen Schweizer Käse. Dabei lief es in der ersten Halbzeit noch richtig gut. Nach der Pause präsentierte sich die Abwehr dann aber in desolatem Zustand, sodass 17 Gegentore hingenommen werden mussten. Klottig: „Wir haben uns den Sieg selber verbaut, indem wir diverse Möglichkeiten, das Spiel für uns zu entscheiden, liegen gelassen haben.“

HC TV Rhede –
VfL Rheinhausen 21:24 (9:9)

VfL: Nepicks (7), Hielscher (6), Hüfken (4/3), Gangelhoff, Brunotte, Gamalski (je 2), Kugel.

Für beide Mannschaften ging es um viel, standen sich doch zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf gegenüber. „Der Sieg war lebensnotwendig und entsprechend waren es Big Points gegen einen Gegner, der ebenso wenig wie wir in die Bezirksliga abrutschen möchte“, war VfL-Trainer Martin Gräfen glücklich über den Sieg, vor allem weil seine jungen Spieler mit kleiner Unterstützung erfahrener Kräfte ihre Feuertaufe bestanden hat – speziell Torben Nepicks, der geschickt Regie führte. „Die Jungs waren 60 Minuten lang diszipliniert. Bis zur 45. Minute war die Partie noch ausgeglichen, aber dann haben wir uns kontinuierlich auf bis zu drei Tore abgesetzt und den Vorsprung auch gehalten.“

TSV Bocholt –
VfB Homberg II 27:25 (14:14)

VfB: Görgen (10), Butry, Ostroga (je 4), Krämer, Kanschat (je 3), Lammert.

Über 60 Minuten lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Duell. „Meine Jungs haben sich gegen den Vierten der Liga teuer verkauft“, war VfB-Trainer Christian Wetteborn trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Die Homberger lieferten bei der Bocholter Spitzenmannschaft bis zum Ende ein kampfbetontes Spiel. „Wir waren bis zum Schluss nah am Ausgleich oder sogar Sieg dran, aber am Ende hat leider ein bisschen die Erfahrung gefehlt. So kann es aber weitergehen“, so der Übungsleiter.