Big Points für Blau-Weiß

Petros Tzikas (links) holte mit Meiderich 06/95 in Möllen einen wichtigen Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Petros Tzikas (links) holte mit Meiderich 06/95 in Möllen einen wichtigen Sieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Spitzenreiter Oberhausen schaltete mit 2:0-Sieg den Dritten Rheinland aus dem Aufstiegsrennen der Gruppe 6 aus. Buchholz führt Vierlinden vor und wahrt seine Minimal-Chance.

Die Bezirksliga-Kicker von Blau-Weiß Oberhausen haben in der Gruppe 6 einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht.

Blau-Weiß Oberhausen – Rheinland Hamborn 2:0 (0:0): Gut 500 Zuschauer, darunter auch zahlreiche Rheinland-Fans, verfolgten in Lirich das Duell des Spitzenreiters mit dem Dritten, der seine wohl letzte Chance nutzen wollte, noch einmal ein Wort um den Aufstieg mitreden zu können. Das Team des Trainergespanns Meric Elgalp und Bayram Cetinyürek warf alles in die Waagschale, schnürte Blau-Weiß am eigenen 16er fest und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Aber die Kugel wollte nicht ins Netz , was auch dem starken BWO-Keeper Efe Özkan geschuldet war. Die Liricher verlegten sich komplett auf Konter, die auch zweimal zu Toren führten, und schalteten den Dritten somit bei nun elf Punkten Abstand aus dem Aufstiegsrennen aus. „Das waren nicht die Blau-Weißen aus dem Hinspiel“, haderte Elgalp mit der Niederlage. „Sie hatten Respekt und wir haben ein Klassespiel gezeigt, aber im Abschluss hapert es im Moment bei uns“. Aufgeben will der Coach aber trotz des angewachsenen Abstands nicht. „Es wird schwer, aber noch ist nichts entschieden.“

DJK Vierlinden – Viktoria Buchholz 0:7 (0:4): Der Tabellenzweite aus Buchholz wahrte seine Minimal-Chance im Meisterschaftskampf und hielt den Sieben-Punkte-Rückstand auf Oberhausen eindrucksvoll aufrecht. Tim Ramroth, Maurice Rybacki (je 2), Sebastian Schröder, Janis Müller und Norman Renner brachten Vierlinden die höchste Saisonniederlage bei. „Wir haben eine Super-Reaktion auf unsere zwei letzten Spiele gezeigt und den Sieg klasse herausgespielt“, schwärmte Michael Roß. „Hinten haben wir nichts zugelassen und vorne eiskalt unsere Chancen genutzt.“ DJK-Coach Ahmet Tutal war freilich bedient. „Wir waren von allen guten Geistern verlassen. Buchholz war uns in allen Belangen einen Schritt voraus und hat das Spiel mit dem 3:0 schon nach 15 Minuten entschieden.“

Mülheim 07 – Hamborn 07 6:4 (4:2): Vier Stammkräfte stellte Haluk Piricek an die abstiegsbedrohte Reserve ab. „Aber das kann keine Entschuldigung für unsere enttäuschende Leistung sein“, so der Coach. „Nach unserer starken Serie dachten wir, es läuft von allein.“ Die Treffer von Daniel Schäfer (2), Selahtin Güner und David Gehle waren ein schwacher Trost.

Schwarz-Weiß Alstaden – SV Genc Osman 1:4 (1:2): „Uns war klar, dass es ein Pflichtsieg sein muss. Als wir dann auch schon früh 2:0 führten, haben wir das Spiel ein wenig laufen lassen“, war Coach Ilyas Basol dennoch mit der Ausbeute gegen den Vorletzten zufrieden. Ercan Kiraz, Harun Celebi, Kevin Kirchner und Bilal Fezzani schossen die Tore.

TuRa 88 Duisburg – Adler Osterfeld 0:4 (0:2): Sakis Papachristos war stinksauer nach der Klatsche. „Wenn nur fünf, sechs Spieler Charakter beweisen, kriegt man auf die Schnauze“, wütete der Coach. Den bereits wieder wechselwilligen Winterneuzugang Sergio Hector Pastor Gutierrez strich er sogar ganz von seiner Liste. „Wir sind im Abstiegskampf, da hat man sich an Anweisungen zu halten.“

Glückauf Möllen – Meiderich 06/95 3:4 (0:1): Riccardo Nitto (2), Andre Meier und Tim Kaiser besorgten den wichtigen Sieg im direkten Duell mit dem Konkurrenten im Abstiegskampf. „Wir habengut dagegen gehalten und die Räume zugemacht. Zum Schluss machen wir wieder zwei Fehler, aber diesmal ist es noch mal gut gegangen“, war Ralf Gemmer zufrieden.

Gruppe 5: Hamborn 07 II – SG Altenessen 1:1 (0:1): Trotz der Verstärkung aus der „Ersten“ reichte es für 07 durch den späten Ausgleich von Oguzhan Maminoglu nur zu einem Punkt gegen das Schlusslicht. Bei elf Zählern Rückstand zum rettenden Ufer freilich zu wenig. „Mit den Laufwegen war es etwas schwierig, aber die Jungs haben alles gegeben. Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen“, so Coach Andreas Kubinski.