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Beste Laune nach klarem Sieg in Mettmann

13.02.2012 | 11:00 Uhr
Beste Laune nach klarem Sieg in Mettmann

Mit 39:30 fertigten die Löwen die abstiegsbedrohten Gastgeber ab. Starke Teamleistung

Mettmann-Sport –
Hamborn 0730:39 (13:18)

07: Steffen Heger (10/5), Schneider, Dudler (je 7), Krönung (6), Niese, Enders (je 4), Bing.

Bester Laune waren die Handballer von Hamborn 07 nach dem klaren 39:30 (18:13)-Sieg im Oberliga-Duell mit Mettmann-Sport. Und so musste Sebastian Mühleis mit Lob nicht geizen. Torhüter Tobias Kokott bekam ebenso Bestnoten wie Spielmacher Steffen Heger und auch dem Rest der Mannschaft stellte der Löwen-Coach ein 1a-Zeugnis aus. Und sogar die Schiedsrichter kamen sehr gut weg. „Dieses Spiel hat Riesenspaß gemacht und wir hatten diesmal ein tolles Schiedsrichtergespann“, sagte Mühleis gelöst, nachdem er sich in den vergangenen Wochen allzu oft auch über die Unparteiischen aufregen musste.

Nur ein einziges Mal musste Mühleis die Notbremse ziehen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verloren die Hamborner kurzzeitig den Faden und kassierten binnen weniger Sekunden nach Ballverlusten mehrere Gegentore. „Trotzdem haben wir uns nicht aus dem Konzept bringen lassen“, freute sich Mühleis. Auch die Rote Karte gegen Gerrit Heger, der in der zwölften Minute einen Schritt zu spät gekommen war, konnte nicht für Unruhe sorgen. Die Löwen spielten im Angriff schlau und geordnet und machten in der Abwehr clever die Räume eng. Vor allem auch in Unterzahl präsentierten sich die Duisburger von ihrer allerbesten Seite.

Erst in der Schlussphase schaltete das Mühleis-Team einen Gang zurück. „Da haben wir neun Tore in den letzten sieben Minuten kassiert. Das war wie Tischtennis, es ging hin und her“, nahm der 07-Trainer es seinem Team aber nicht übel. Sein Tordebüt gab Neuzugang Marc Bing, der es in seinem dritten Spiel als Löwe auf insgesamt 20 Einsatzminuten brachte.

Einen kleinen Schönheitsfehler hatte der Sieg aber doch. Mühleis: „Das einzige, das nicht gepasst hat war, dass wir das 40. Tor nicht gemacht haben.“

Sandra Goldmann

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