Berlin ist für Ducks kein Kanonenfutter

Einen Ausrutscher können und wollen sich die Ducks gegen die Berlin Buffalos nicht erlauben.
Einen Ausrutscher können und wollen sich die Ducks gegen die Berlin Buffalos nicht erlauben.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Tabellenführer empfängt am Samstag um 18 Uhr die Buffalos in der Halle Süd. Hauptstädter werden sich wohl auf die Defensive konzentrieren.

Duisburg..  Erster gegen Vorletzter. Eine Mannschaft, die zwölf Spiele gewonnen hat, gegen eine, die erst dreimal als Sieger das Feld verließ, einmal dazu noch erst nach Penaltyschießen. Doch so deutlich die Ausgangslage zwischen den Duisburg Ducks und den Berlin Buffalos in der Skaterhockey-Bundesliga auch zu sein scheint, Trainer Sven Fydrich warnt vor dem Hauptstadtteam. Los geht es am Samstag um 18 Uhr in der Halle Süd.

„Natürlich ist es unser Ziel, drei Punkte in diesem Spiel zu holen“, sagt der Coach. „Aber Berlin müsste eigentlich ein, zwei Plätze weiter oben stehen. Die Buffalos sind kein Kanonenfutter.“ Dazu haben die Berliner den Anschluss ans rettende Ufer hergestellt. Zwar steht der Heimatverein von Ducks-Stürmer Paul Fiedler aktuell auf einem Abstiegsplatz, doch der Rückstand auf die zuletzt schwächelnden Uedesheim Chiefs beträgt nur noch drei Punkte. Während Düsseldorf, Lüdenscheid und Kaarst offenbar um die zwei letzten Play-off-Plätze streiten, geht es aktuell zwischen Uedesheim, Berlin und Assenheim darum, wer am Ende auf den beiden Abstiegsplätzen landet.

Ein Spiel also, in dem zu erwarten ist, dass der Gegner nicht „mitspielt“, sondern zunächst einmal strikt defensiv agieren wird. „Da spiele ich lieber gegen Topteams wie Augsburg, wo auch wirklich ein Spiel zustande kommt“, sagt der Duisburger Coach. Sebastian Schneider kehrt erst am Samstag aus dem Urlaub zurück, wird also letztmals fehlen. Brandon Bernhardt dagegen ist wieder dabei. Timo Tinz fehlt auch weiterhin verletzungsbedingt.