Berlin ist für den ASC Duisburg Endstation

Niclas Becker (hier links im Bild im Spiel gegen die White Sharks Hannover) machte in Berlin einen guten Job in der Centerverteidgung.
Niclas Becker (hier links im Bild im Spiel gegen die White Sharks Hannover) machte in Berlin einen guten Job in der Centerverteidgung.
Foto: Fabian Strauch
Was wir bereits wissen
Wasserball-Bundesligist ASC Duisburg scheidet nach der 7:12-Niederlage bei Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 aus dem Pokal aus.

Duisburg.. Nein, zufrieden konnte Arno Troost nach dem 7:12 gegen die Wasserfreunde Spandau 04 und dem damit verbundenen Pokalaus im Viertelfinale nicht sein. Unzufrieden aber war der Trainer des ASC Duisburg auch nicht. „Wir sind hier erhobenen Hauptes hingefahren. Und wir fahren erhobenen Hauptes zurück“, hatte sich Troost, einmal abgesehen von der schwächeren Anfangsphase, eine recht gute Leistung seines junges Teams notiert.

Dass der Wasserball-Bundesligist zunächst nur schwer in die Gänge gekommen war, schlug sich dann auch deutlich im Pausenstand nieder. 3:9 im Rückstand – die Partie war damit im Prinzip entschieden. „Wenn man in Berlin mit sechs Toren hinten liegt, wird es natürlich schwer“, wusste Troost, der aber weiterhin einen beherzten und mutigen Auftritt seines Teams sah. Beim zwischenzeitlichen 5:9 durch Dennis Eidner keimte sogar noch einmal verhaltene Hoffnung auf, letztlich gaben sich die Hauptstädter aber keine Blöße mehr und entschieden die Partie verdient für sich. Troost: „Wir sind im Spielverlauf immer stabiler geworden. Wenn wir von Anfang an so gespielt hätten, wäre es sicher deutlich enger geworden. Insgesamt waren wir nicht schlecht. Wir müssen keine Tränen vergießen.“

Extralob für Youngster Niclas Becker

Den positiven Eindruck des ASCD-Trainers hatten vor allem auch die ganz jungen Spieler im Team beeinflusst. Ein dickes Lob gab es so zum Beispiel für Niclas Becker, der in der Centerverteidigung zum Zug kam und seinen Job prima erledigte. „Niclas hat das toll gemacht. Gegen Mateo Cuk ist das in der Centerverteidigung sicher eine Bärenaufgabe“, freute sich Troost. „Die jungen Spieler haben das insgesamt richtig gut gemacht. Sie werden jedem Schritt reifer. Das ist absolut positiv. Und auch wenn der ein oder andere Fehler nicht ausbleibt, sind wir nicht auseinandergebrochen, sondern die Mannschaft hat sich durchweg motiviert und gegenseitig aufgebaut. Das ist schön.“ In der Liga geht es am 24. Januar mit dem Spiel beim SV Cannstatt weiter.

Wasserfreunde Spandau 04 –
ASC Duisburg 12:7

Viertel: 5:2, 4:1, 1:3, 2:1
Tore: Ianc (2), Eidner, Obschernikat, Kalberg, Schüler, Schimanski.