Beim Nachwuchs sieht es mau aus

Auf der Rolle: Markus Faupel (Mitte) war schnellster Duisburger auf Inline-Skates, gefolgt von Axel Terporten (links) und Adam Kuschka.
Auf der Rolle: Markus Faupel (Mitte) war schnellster Duisburger auf Inline-Skates, gefolgt von Axel Terporten (links) und Adam Kuschka.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Markus Faupel war der schnellste Duisburger auf Skates. Der ASV-Athlet freute sich über das prominente Gastspiel von Claudia Pechstein.

Duisburg..  Die Ehrungen der erfolgreichen Inliner nahmen eine Menge Zeit im Anspruch. Es gab ja auch eine Menge Medaillen umzuhängen: für den Rhein-Ruhr-Marathon, dann für die Deutschen Meisterschaften, deren Sieger schon außerhalb der Arena ermittelt wurden, danach für die NRW-Meisterschaften – und schließlich die besten Duisburger. Zuvor hatte kein Aktiver aus der Gastgeberstadt auf dem Treppchen gestanden.

Markus Faupel vom ASV hängte in der innerstädtischen Wertung Axel Terporten (Klinikum Duisburg) und Vereinskamerad Adam Kuschka ab. Im Gesamteinlauf belegte er damit Platz 50. „Es ist schon bezeichnend, dass die stärksten Teilnehmer aus den Altersklassen 40 und 50 stammen“, sagt Faupel, der schon im Vorjahr schnellster Duisburger gewesen war. Und der Nachwuchs? „Da sieht es leider ziemlich mau aus. Die Entwicklung ist in den vergangenen Jahren permanent rückläufig. Inlineskaten war mal eine Trendsportart, aber momentan ist es leider nicht angesagt.“

Da kann etwas prominenter Rückenwind kaum schaden. Deshalb hatten die Teilnehmer in Duisburg auch kein Problem damit, dass Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein den Großteil der Aufmerksamkeit auf sich zog. „Ich fand es schön, dass sie in Duisburg startet. Ab Großenbaum bin ich die ganze Zeit hinter ihr gelaufen. Sie ist wirklich sehr nett“, so Markus Faupel.

Mit Claudia Pechstein teilte er übrigens seine Missbilligung der äußeren Bedingungen: „Die Straßen hier werden leider nicht besser . . .“