Beim CR zählt jedes Tor

Die CR-Herren ließen zwar viele Chancen liegen, besiegten aber den Kahlenberger HTC II mit 3:1.
Die CR-Herren ließen zwar viele Chancen liegen, besiegten aber den Kahlenberger HTC II mit 3:1.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Raffelbergerinnen haben den Mikro-Vorsprung auf Leverkusen durch den 5:1-Sieg gegen Gladbach ausgebaut. Auch die Herren gewinnen gegen Kahlenberg.

Duisburg..  Das Fernduell mit dem RTHC Bayer Leverkusen geht mit aller Wucht weiter. Bevor sich „Lev“ und der Club Raffelberg unter dem Bayer-Kreuz am Fronleichnamstag gegenüberstehen, geht es darum, sich in die beste Ausgangslage zu versetzen. Die Duisburgerinnen haben ihre knappe Führung in der Hockey-Regionalliga ausgebaut. Nun liegt der CR bei Punktgleichheit mit einem Tor Differenz vorne – vorher waren es nur die mehr geschossenen Tore.

Frauen; Regionalliga: Club Raffelberg –
Gladbacher HTC 5:1 (3:1)

CR: Anneke Maertens (3), Vieregge.

„Jedes Tor zählt“, sagte CR-Trainerin Susi Wollschläger völlig zurecht, peilen die Grün-Schwarzen doch den Sprung in die 2. Bundesliga an. „Daher bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht so sehr mit dem Spiel.“ Weil Leverkusen nur mit 4:1 gegen Rot-Weiß Köln II gewann, hat Raffelberg den minimalen Vorsprung ebenso minimal ausgebaut. „Das Gegentor war ärgerlich, aber das passiert. Aber unsere Spielkon­trolle war nicht so gut.“ Weiter geht es nach Pfingsten am 31. Mai gegen Eintracht Dortmund. Nach dem Topspiel am 4. Juni steht der Schlussspurt am 14. Juni gegen Rot-Weiß Köln II an.

Männer; Oberliga: Club Raffelberg –
Kahlenberger HTC II 3:1 (1:1)

CR: Kließ (3).

Auch Mark Spieker, der Trainer der Raffelberger Oberliga-Männer, war wie seine Kollegin trotz des Erfolges nicht zufrieden. „Kahlenberg hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn das Spiel 8:2 ausgegangen wäre“, so der CR-Coach. Letztlich waren es die drei Tore von Hauke Kließ, die er jeweils nach kurzer Ecke erzielte, die die Partie entschieden. „Wir haben uns sehr viele Chancen erarbeitet, aber der finale Punch hat gefehlt. Wir sind sehr fahrlässig mit unseren Gelegenheiten umgegangen. Im Kreis waren wir einfach nicht gefährlich genug.“ Auch die Raffelberger Herren haben über Pfingsten frei, ehe am 31. Mai Eintracht Dortmund zu Gast sein wird. Die Saison endet mit den Spielen beim ETuF Essen II (7. Juni) und gegen den designierten Meister Schwarz-Weiß Essen (14. Juni).