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Ausgeruht ins Spiel

13.01.2012 | 19:01 Uhr
Ausgeruht ins Spiel
Markus Schmidt peilt mit den Füchsen den nächsten Sieg in der Endrunde an. (Foto: Hayrettin Özcan)

Duisburg.Der EV Duisburg will die Frankfurter Löwen erneut ärgern. Am Sonntag geht es nach Hessen.

Man geht fair miteinander um. Eine Sponsorenveranstaltung der Hammer Eisbären am Freitag war der Grund, warum die Füchse ihr Spiel gegen die Westfalen auf den vergangenen Mittwoch vorverlegt hatten. „Hamm ist auf uns zugekommen. Ein Heimrechttausch war nicht möglich, aber eben die Verlegung“, sagte EVD-Chef Ralf Pape. So konnte Eishockey-Oberligist EV Duisburg zusehen, wie sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkt abknöpft, ehe die Füchse am Sonntag um 18.30 Uhr bei den Löwen Frankfurt ran müssen.

„Das ist vielleicht kein ,Endspiel’, wohl aber ein ungeheuer wichtiges Spiel. So wie jede Partie in der Endrunde“, sagt EVD-Trainer Franz Fritzmeier. In der Vorrunde hatten die Duisburger die Konkurrenz aus der Bankenmetropole noch hinter sich gelassen. Die Löwen haben sich verstärkt – unter anderem wurde Ex-DEL-Verteidiger Daniel Kunce, der auch schon für Duisburg gespielt hatte, reaktiviert. „Wir werden sehen, wie sich Frankfurt nun präsentiert“, so Trainer Franz Fritzmeier.

Der EVD wird mit der gleichen Mannschaft den Endspurt in die Saison angehen. Die Augen wurden zwar offen gehalten, aber einen auch offensiv starken Verteidiger, den viele Teams gesucht haben, gab es dann doch nicht. „Wir gehen bis auf wenige Ausnahmen mit einem vollen Kader in die Spiele der Endrunde“, sagt Pape. Und tatsächlich waren es ja gerade junge Spieler, wie Patrick Raaf-Effertz und Marius Schmidt, die sich bei ihren Einsätzen in der Duisburger Oberliga-Mannschaft als Gewinn präsentiert haben.

„Wie alle Spiele der ersten Fünf untereinander ist das eine 50:50-Partie“, sagt Fritzmeier. „Wenn wir so spielen wie gegen Bad Nauheim und Kassel, dann können wir jedes Spiel gewinnen.“ Der Mittwoch gegen Hamm wird zwar in der Kategorie Arbeitssieg abgeheftet, „aber es ist ja auch schwierig gegen eine Mannschaft, die nur hinten drin steht“, sagt auch Pape.

Dass Frankfurt – wie auch Kassel – vor großer Kulisse spielt, sollte auch die jungen Cracks der Füchse nun nicht mehr schocken. Und schon im Oktober hatte der EVD einen 3:2-Sieg nach Verlängerung in Frankfurt verbucht. Daheim gab es einen „Dreier“ beim 5:4. Wie es geht, wissen die Füchse also . . .

Friedhelm Thelen

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Kommentare
17.01.2012
13:56
Ausgeruht ins Spiel
von MeidericherJung | #1

Mein Gott, was wäre wohl passiert, wenn die Jungs nicht ausgeruht ins Spiel gegangen wären...wahrscheinlich richtig untergegangen mit 1-23 oder so...

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