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15.08.2008 | 20:15 Uhr

Zweitvertretung des VfB Homberg versteht sich als Bindeglied zur ersten Mannschaft

FUSSBALL SAISONVORSCHAUWenn man die abgelaufene Saison des VfB Homberg II in der Fußball-Bezirksliga noch einmal Revue passieren lässt, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass mehr drin gewesen wäre, als ein fünfter Platz. "Wir hätten sogar ganz oben angreifen können", meinte damals Ex-Trainer Achim Kontermann frustriert.

"Wir müssen die vergangene Saison hinter uns lassen. Es hat sich einiges geändert - auch im Verein", erklärt Patrick Jetten, neuer Trainer beim VfB Homberg II. So soll es in diesem Jahr einen intensiveren Austausch zwischen erster und zweiter Mannschaft geben. "Wir verstehen uns in erster Linie als Ausbildungsmannschaft", sagt er und stellt von vornherein klar, dass es bei den Linksrheinischen kein konkretes Saisonziel gibt. "Ein einstelliger Platz wäre schön, doch wir wollen uns nicht festlegen. Es geht darum, dass wir eine junge Mannschaft haben, die sehr viel lernen muss."

Als Top-Favoriten in der neu geordneten Gruppe sieht der Übungsleiter, der in der vergangenen Saison bis zum Februar noch als Co-Trainer von Thomas Obliers beim FCR 2001 Duisburg fungierte, den FC Kleve II. "Wenn deren Erste in der Regionalliga spielt, muss man davon ausgehen, dass der Unterbau bei uns oben mitspielen wird." Sein eigenes Team schätzt Jetten spielerisch stark ein: "Da müssen wir uns vor niemandem verstecken." Dennoch ist er sich darüber im Klaren, dass seine junge Truppe viel Lehrgeld bezahlen muss. "Das bleibt bei dem Alter der Mannschaft natürlich nicht aus."

Es wächst etwas zusammen beim VfB Homberg II, die Testspiele waren größtenteils positiver Natur. Es bleibt zu hoffen, dass Jettens "Rasselbande" schnell lernt. Denn in der letzten Saison setzte eben jener Lernprozess bei den "jungen Wilden" des OSC Rheinhausen zu spät ein. Die Mannschaft stieg ab.

Von Dennis Kohl



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