Auch der Senegal ist beim Weltcup am Start

Die deutschen Kanuten wollen beim Weltcup in Duisburg oft einen Grund haben, um freudestrahlend in die Menge zu winken.
Die deutschen Kanuten wollen beim Weltcup in Duisburg oft einen Grund haben, um freudestrahlend in die Menge zu winken.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Afrikaner haben Duisburg trotz Visa-Problemen erreicht. Nach Auftakt mit den Para-Kanuten geht es am Freitag weiter.

Duisburg.. Der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes Thomas Konietzko ließ es sich nicht nehmen: Der DKV-Chef ehrte den ersten Sieger beim Kanu-Rennsport-Weltcup 2015 in Duisburg. Der Pole Jakub Tokarz gewann das Einer-Finale in der VL1-Klasse der Parakanuten. Die erste Medaille für Deutschland holte Ivo Kilian (Halle), der in der Klasse VL2 über 200 Meter Silber gewann. Der erste Wettkampftag mit insgesamt vier Entscheidungen stand ganz im Zeichen der Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen.

Heute nimmt dann der Rennbetrieb auf der Regattabahn Volllast auf. Ab 8.30 Uhr beginnt der zweite Wettkampftag mit den Vorläufen der Starterinnen und Starter aus 53 Nationen. Die Wertung ist nun amtlich: Gestern erschienen auch die sieben Senegalesen. Sie hatten bereits vor Wochen für den Weltcup gemeldet, mussten aber aufgrund von Visa-Problemen bis zuletzt um ihren Start in Duisburg bangen. Am Nachmittag meldeten sich zwei Frauen und fünf Männer aus dem Senegal dann im Akkreditierungsbüro. Am heutigen Freitag sitzen sie zum ersten Mal im Boot.

Prominenter Gast am zweiten Wettkampftag ist der Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Manfred Nielson. Der Inspekteur schaut sich am Vormittag die Rennen an und wird zugleich überprüfen, ob die DKV-Athletinnen und -Athleten im Dienst der Bundeswehr erwartet „wettkampffähig“ sind. Konietzko wird Manfred Nielson bei seinem „Truppen“-Besuch in Duisburg begleiten und ihn ins Gespräch mit den Sportlern in Uniform bringen.

Der Eintritt zu den Rennen ist frei. Finals gibt es am Samstag ab 10.45 Uhr und am Sonntag ab 9.45 Uhr.