Auch Bernau trifft auf die OSC Löwen

MIRKO BERNAU (Foto), ehemaliger Handballer und Sportlicher Leiter beim OSC Rheinhausen, wird in der kommenden Saison auf die gerade abgestiegenen OSC Löwen Duisburg in der Oberliga treffen. Der 39-Jährige feierte als Spieler mit dem Solinger Verbandsligisten TSV Aufderhöhe am Wochenende den Aufstieg. Trotz fortgeschrittenem Alter und beruflicher Belastung kann der Ex-Nationalspieler noch immer nicht vom Handball lassen. „Wichtig ist, dass Freunde dabei sind, und dass kein Geld fließt“, begründete Bernau zu Saisonbeginn sein Engagement bei den Bergischen. Nun wird er in der kommenden Saison gegen die OSC Löwen spielen – wie auch „sein“ ehemaliger Trainer A chim Schürmann, der mit dem TV Aldekerk den Drittliga-Aufstieg verpasste, und wie auch der Lokalrivale VfB Homberg. Bernau feierte in Solingen den vierten Aufstieg in seiner Laufbahn. Der letzte liegt fünf Jahre zurück. Damals stieg er in Dormagen mit dem OSC Rheinhausen in die 2. Bundesliga auf. Auch in der kommenden Saison will es der Ex-Profi noch einmal wissen: „Wenn ich hoffentlich wieder mehr trainieren kann und nicht mehr rumlaufe wie ein Güterzug, dann spiele ich nächstes Jahr auch gerne in der Oberliga mit.“


SEBASTIAN JANUS, Handballer der OSC Löwen Duisburg, stieg nun das zweite Mal innerhalb von drei Tagen aus der 3. Liga ab. Janus, der im Sommer zum VfL Gladbeck wechselt, konnte noch auf eine weitere Saison in der 3. Liga hoffen, da der VfL in der Abschlusstabelle den drittletzten Platz vor den OSC Löwen belegte und sich damit für die Abstiegsrelegation in Köthen qualifizierte. Doch die Westfalen verzichten auf die Teilnahme.VfL-Boss Siegbert Busch erklärte den Rückzug. „Es ist ja völlig offen, ob überhaupt ein Platz frei ist“, so Busch. Deshalb mache es für den VfL Gladbeck keinen Sinn, in den Osten der Republik zu fahren. Bei den Überlegungen der Rot-Weißen spielte auch eine Rolle, dass das Team für die neue Saison wohl nicht stärker sein wird. Busch: „Für die Entwicklung unserer Mannschaft ist es besser, wenn sie in der Oberliga antritt.“ Die OSC Löwen Duisburg können übrigens nicht für den VfL Gladbeck nachrücken. Somit spielen nur die HG Köthen (Ost), der SV Beckdorf (Nord) und der TuS Fürstenfeldbruck (Süd) am 30. und 31. Mai um eventuell freie Plätze in der 3. Liga.


SARAH WOLDT und Leoni Ebigt, Fechterinnen von Eintracht Duisburg, kehrten mit einer Silbermedaille von den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften aus München zurück. In der Mannschaftskonkurrenz erreichten sie mit dem Team Nordrhein – hier waren zudem Greta Jansen aus Moers und Sophie Irene Brunets aus Kleve auf der Planche am Start – den zweiten Platz. Im Finale gab es eine 7:9-Niederlage gegen die Mannschaft aus Thüringen.