ASCD will Spannung vermeiden

Vorbereitung auf das zweite Play-off-Spiel: Die ASCD-Spieler im Training.
Vorbereitung auf das zweite Play-off-Spiel: Die ASCD-Spieler im Training.
Was wir bereits wissen
Die Amateure treffen am Samstag im zweiten Play-off-Spiel auf den SVV Plauen. Zeitgleich steigen zwei weitere Partien.

Duisburg..  Duisburgs Wasserball-Klubs nehmen sich am Samstag gegenseitig die Zuschauer weg. Um 16 Uhr beginnen im Sportpark Wedau gleich drei Spiele. Bundesligist ASC Duisburg trifft in seinem Vereinsbad im zweiten Play-off-Viertelfinal-Spiel auf den SVV Plauen. Wenige Meter weiter steigt im Inselbad das Zweitliga-Derby zwischen dem DSV 98 und dem SV Rheinhausen. Und im Schwimmstadion erwartet die DJK Poseidon in der Oberliga den Aachener SV. Laut den Verantwortlichen des DSV 98 scheiterte der Versuch einer Spielverlegung am SV Rheinhausen.

ASCD-Trainer Arno Troost hat derweil andere Probleme. Im ersten Spiel in Plauen bekleckerte sich seine Mannschaft nicht mit Ruhm und rettete sich nur über das Fünfmeterwerfen zum Erfolg. „Wir haben nicht gut gespielt“, gibt Troost zu, wenngleich er darauf verweist, dass „der Unterschied zwischen der Spitze und den anderen Klubs nicht mehr so groß ist“.

Dies zeigte auch der Auftritt der Wasserfreunde Spandau beim SV Krefeld 72. Der SVK führte zwischenzeitlich sogar mit 7:4, ehe dem Team um den vierfachen Torschützen Tobias Kreuzmann am Ende die Luft ausging. Der SVK verlor 11:15.

Die Amateure, die frei von Personalsorgen sind, wollen eine weitere Überraschung vermeiden und einen klaren Sieg verbuchen. Sollte Plauen trotzdem gewinnen, steigt am Sonntag um 12 Uhr das dritte Match.

In der 2. Bundesliga kommt der DSV 98 dem Aufstiegsturnier immer näher. Die 98er gewannen unter der Woche bei der SGW Solingen/Wuppertal 20:11 (5:1, 4:2, 6:3, 5:5). In der Solinger Klingenhalle sorgten die 98er schnell für klare Verhältnisse und lagen zur Halbzeit mit 9:3 vorne. Nur im letzten Viertel ließen die Duisburger die Zügel etwas schleifen. Elsenpeter (4), Ranta, Wies, Petrov, Standke, Leszek (je 3) und Wendel (1) trafen für den DSV. Gegen den SV Rheinhausen dürften die 98er heute einen weiteren Sieg einfahren.

Schützenhilfe leistete der ASCD II, der den Tabellendritten Düsseldorfer SC 98 11:4 (3:2, 3:0, 3:0, 2:2) besiegte. „Die Verteidigung stand sicher. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, so ASCD-Trainer Peter Dubinak. Goma (4), Möller (3), Becker (2), Manolakis und Illinger (je 1) trafen für den Spitzenreiter, der morgen um 18 Uhr auswärts erneut gegen Düsseldorf spielt.