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ASCD und DSV 98 - wie Kain und Abel

02.03.2009 | 18:28 Uhr
ASCD und DSV 98 - wie Kain und Abel

Der 15:2 (2:0, 1:0, 4:1, 8:1)-Erfolg der Amateur-Reserve über den DSV 98 in der 2. Wasserball-Bundesliga geriet nach dem Abpfiff schnell in Vergessenheit.

Zu groß sind die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Verantwortlichen beider Vereine, die durch eine weitere Episode deutlich wurden. Denn aufgrund eines personellen Engpasses - den Amateuren standen nur neun Spieler zur Verfügung - sollte das Derby auf Wunsch des ASCD verlegt werden.

Wieder ein Affront

„Die Amateure haben sich am Freitag Abend bei uns mit der Bitte um eine Verlegung gemeldet. Keine andere Mannschaft hätte da noch zugestimmt. Das war auch wieder ein Affront. Wenn unser bester Spieler schon ausfällt, warum sollen wir dann verlegen”, verweist DSV-Coach Christian Koke zudem auf das Fehlen Marek Debskis, der aufgrund einer Vereinbarung zwischen beiden Vereinen nicht eingesetzt wurde.

Unmut und Verärgerung

Doch auch auf Seiten des ASCD sorgte das Lokalduell für Unmut und Verärgerung. „Die Rechnung von Herrn Koke, das Spiel nicht zu verlegen, ist nicht aufgegangen. Trotz unserer Malaise haben wir den 98ern eine Klatsche verpasst. Bei ihrer Leistung frage ich mich, was die in der ersten Liga wollen. So hätten sie nicht den Hauch einer Chance”, erklärte ASCD-Pressesprecher Manfred Rotstein.

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Jörn Esser

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