ASCD ist heiß auf das Spiel in Hannover

Das heutige Aufeinandertreffen zwischen dem ASC Duisburg und Waspo Hannover (16 Uhr, Stadionbad Hannover) zum Abschluss der Hauptrunde in der Deutschen Wasserball-Liga ist nicht nur das entscheidende Spiel um Platz zwei in der Abschlusstabelle, sondern auch ein Duell der sportlichen Weltanschauungen.

Mit Geld und Transfertätigkeiten im größeren Stil, kämpften sich die Niedersachsen in die bisherige Berlin-Duisburger Phalanx vor. Der ASCD hingegen reagierte bekanntlich auf den Verlust der Leistungsträger Tobias Kreuzmann, Till Rohe und Sven Roeßing ganz anders und setzt auf die eigene Jugend. An den bisherigen Ergebnissen ließ sich diese Strategie kaum ablesen, lediglich das Hinspiel (12:14) gegen Waspo dürfte noch immer schmerzen. So sinnen die Duisburger in der niedersächsischen Landeshauptstadt heute auf Revanche.

„Wir sind alle heiß auf dieses letzte Spiel!“, bestätigt Nationalspieler Dennis Eidner. „Wir wollen unbedingt gewinnen, um uns das Heimrecht zu sichern. Wir wollen als Team zeigen, was wir können.“ Beim ersten Aufeinandertreffen hatten die Duisburger Christian Theis und Julian Real früh verloren. Die fehlende Erfahrung machte sich letztlich bemerkbar. „Die Umstände bringen sicher auch noch einmal zusätzliches Motivationspotenzial für uns“, weiß Trainer Arno Troost.

Unter der Woche holten sich die Amateure die nötige Wettkampfhärte in zwei Trainingsspielen gegen einen stark besetzten internationalen Gegner. „Da sind wir richtig gefordert worden. Das war ganz wichtig für uns“, sagt Troost. Immerhin geht es mit Blick auf ein wahrscheinliches Play-off-Halbfinalduell mit Waspo noch um das Heimrecht in der Serie. Fehlen werden Petru Ianc (Rücken), Niclas Becker (Schulter) sowie Frederic Schüring, der beruflich verhindert ist.