ASC Duisburg startet ins Play-off-Halbfinale

Duell auf Augenhöhe: In der DWL-Vorrunde verlor Julian Real mit dem ASCD zweimal gegen das Waspo-Team um Mate Balatoni (rechts).
Duell auf Augenhöhe: In der DWL-Vorrunde verlor Julian Real mit dem ASCD zweimal gegen das Waspo-Team um Mate Balatoni (rechts).
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Was wir bereits wissen
Die Mannschaft von Trainer Arno Troost trifft am Mittwochabend im ersten Spiel daheim auf Waspo Hannover. Am Wochenende geht es dann nach Niedersachsen.

Duisburg..  Die fünf Euro wirft Arno Troost gern ins sprichwörtliche Phrasenschwein. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken. Anders geht es ja in den Play-offs gar nicht“, sagt der Trainer des ASC Duisburg vor dem ersten Halbfinalduell in der Deutschen Wasserball-Liga mit Waspo Hannover. Soll heißen: Nur die Auftaktpartie, die am Mittwoch um 20 Uhr an der Kruppstraße beginnt, soll für ihn und seine Mannschaft erst einmal eine Rolle spielen – und natürlich nach Möglichkeit positiv gestaltet werden.

Troost will, dass seine Akteure vollen Siegeswillen an den Tag legen: „Deshalb dürfen wir nämlich auch noch nicht weiter denken. Wir können nicht sagen, dass wir bei einer Niederlage ja noch vier weitere Chancen haben. Das wäre tödlich.“ Im schlimmsten Fall könnte die Saison nämlich am kommenden Sonntag schon zu Ende sein. Dann steigt nämlich das dritte Halbfinalspiel – ebenso wie Partie Nummer zwei am Tag zuvor im Volksbad Limmer, wo der ASCD-Coach angesichts der nicht gerade anheimelnden Temperaturen eine besondere Herausforderung erwartet. Geht es nach dem Doppelspieltag in der niedersächsischen Landeshauptstadt weiter, steht am Mittwoch, 3. Juni, das vierte Match wieder an der Wedau auf dem Programm. Nach Hannover ginge es dann nötigenfalls noch einmal am 6. Juni.

Zwei knappe Niederlagen

Die Amateure haben in dieser Saison bislang zweimal gegen Waspo gespielt – und zweimal verloren. „Jeweils mit zwei Toren“, betont Arno Troost, der sein Team grundsätzlich auf Augenhöhe mit dem Gast vom Mittwochabend sieht. Im Viertelfinale setzten sich die Hannoveraner zweimal ungefährdet gegen den Lokalrivalen White Sharks durch, während der ASCD sich zumindest in Plauen schwer tat und ins Fünfmeterschießen musste.

„Ganz stabil sind wir sicher noch nicht. Aber insgesamt bin ich mit der Entwicklung unserer jungen Mannschaft zufrieden. Wir sind da noch nicht am Endpunkt angelangt“, ist der Trainer sicher, der vor Spielbeginn noch ein wenig aussortieren muss: Nur 13 der 16 infrage kommenden Akteure dürfen mitwirken. „Da habe ich die Qual der Wahl, aber das ist mir lieber als umgekehrt“, sagt Troost, der wie die Verantwortlichen hofft, dass der eigene Anhang ebenfalls alles dafür gibt, damit noch mindestens ein weiteres Heimspiel an der Krupp­straße zur Austragung kommt.