ASC Duisburg nimmt Pokalendrunde ins Visier

Die Pokalendrunde im Visier: Auf dem Weg ins Final-Four muss der ASCD (hier mit Daniel Grohs) Rekordmeister Spandau ausschalten.
Die Pokalendrunde im Visier: Auf dem Weg ins Final-Four muss der ASCD (hier mit Daniel Grohs) Rekordmeister Spandau ausschalten.
Foto: WAZ-Fotopool
Was wir bereits wissen
Die Wasserballer des ASC Duisburg wünschen sich, in Berlin den Einzug ins Final-Four des Pokalwettbewerbs zu schaffen.

Duisburg..  Ein ruhiger, gemütlicher Start ins neue Jahr? Pustekuchen! Stattdessen beginnt das Wasserballjahr für den ASC Duisburg am Wochenende mit dem Viertelfinale im DSV-Pokal. Und dabei wartet nicht irgendein Gegner auf die Amateure. Nein. Kontrahent im Rennen um den Einzug in das prestigeträchtige Final-Four ist am Sonntag (15 Uhr, Schöneberger Schwimmhalle) niemand geringeres als die Wasserballfreunde Spandau 04.

„Das Los Berlin, dann auch noch auswärts. Puh, das hätten wir uns natürlich schon auch anders gewünscht. Aber wie heißt es? Das Leben ist eben kein Wunschkonzert“, sagt ASCD-Trainer Arno Troost. Immerhin fiel die Vorbereitung auf die Partie nicht ganz so dürftig aus, wie die Duisburger zunächst befürchtet hatten. Kurzfristig hatte die Stadt dem Doublesieger von 2013 zwischen den Jahren doch noch das Training im Schwimmstadion ermöglicht. „Die Stadt hat noch einmal reagiert. Wir sind sehr dankbar, dass sie es so eingerichtet haben“, freute sich Troost über die zusätzlichen Trainingsmöglichkeiten. Dass sich mit Moritz Schenkel, Philipp Kalberg, Paul Schüler und Dennis Eidner gleich mehrere Schlüsselspieler auf einem nicht unturbulent verlaufenen Lehrgang der Nationalmannschaft befanden und auch einige Akteure einen Urlaub einschoben, half hingegen wenig. „Die Bedingungen waren ja für beide Mannschaft gleich“, lässt Troost dies nicht als Ausrede gelten. Die Terminierung des Spiels so kurz nach dem Jahreswechsel allerdings erhielt das Prädikat „unglücklich“. Troost: „Vom Kopf her sind die Jungs noch im Weihnachts- und Silvestermodus, da muss man sich auch erst einmal wieder umstellen. Für einen Nicht-Profi ist die Zeit da sicher knapp.“

Das Ligaspiel hatte der aktuelle DWL-Primus Anfang November daheim mit 6:4 gewonnen. Dennoch geht das junge ASCD-Team in der Hauptstadt als klarer Außenseiter ins Wasser. „Berlin ist für alles Favorit. Wer soviel investiert, kommt aus der Rolle auch nicht raus. Aber wir werden uns nicht verstecken. Es ist unsere Zielvorgabe und unser Wunsch, dass wir in die Pokalendrunde einziehen“, so Troost. Bei den Amateuren, die erst am Sonntag nach Berlin reisen werden, sind alle Mann an Bord, der Trainer hat damit „die Qual der Wahl.“