ASC Duisburg denkt weiter positiv

Julian Real und Co. machten in Hannover ein gutes Spiel, mussten sich aber dennoch knapp mit 6:8 geschlagen geben. Damit beendet der ASCD die Hauptrunde als Dritter.
Julian Real und Co. machten in Hannover ein gutes Spiel, mussten sich aber dennoch knapp mit 6:8 geschlagen geben. Damit beendet der ASCD die Hauptrunde als Dritter.
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Was wir bereits wissen
Als Dritter beendet der ASC Duisburg die Hauptrunde in der Deutschen Wasserball-Liga. Das junge Team sieht vor den Play-offs dennoch viel Positives.

Duisburg..  Mit einer 6:8-Niederlage und der Gewissheit, als Dritter die Hauptrunde in der Deutschen Wasserball-Liga beendet zu haben, kehrte der ASC Duisburg aus Hannover zurück. Das Heimrecht in einem wahrscheinlichen Halbfinalduell mit den Niedersachsen ist damit futsch. Und dennoch überwogen die positiven Eindrücke.

Der Blick zurück auf die vergangene zwölf Monate verrät, warum. Schon im letzten Play-off-Halbfinale boten sich beide Teams einen engen Schlagabtausch. Seither mussten die Amateure drei erfahrene Leistungsträger ziehen lassen, Waspo hingegen rüstete personell imposant auf. „Beide Teams haben sich da auseinanderentwickelt und trotzdem sind die Spiele eng. Wir sind daher nicht enttäuscht“, betont Trainer Arno Troost. „Dass wir das Heimrecht nun verloren haben, ist ärgerlich, aber kein Beinbruch. Wir müssen positiv bleiben und die positiven Schritte erkennen.“

Einen guten Start hatte der ASCD hingelegt, nach Treffern von Dennis Eidner, der als einziger Center viel Arbeit leistete, und Gilbert Schimanski schnell mit 2:0 geführt. Ausgleichen konnte Hannover erst im dritten Abschnitt (3:3), dann zogen die Hausherren ihrerseits auf zwei Treffer (5:3) davon. „Sie haben aber gesehen, dass das Torschießen gegen uns nicht so einfach ist“, lobte Troost die gute Defensivarbeit mit einem gut aufgelegten Moritz Schenkel im Tor vor allem auch in den Unterzahlsituationen. Vielleicht wäre für die Amateure noch mehr drin gewesen, wenn sie ihrerseits in Überzahl effektiver gewesen wären. Doch erst zum Spielende hin wollte es da besser laufen. Troost: „Es waren Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben.“

In der nun anstehenden Osterpause gilt es, neue Kraft zu tanken. Gemeinsam reist das Team in den Skiurlaub. „Danach wird dann wieder angegriffen“, kündigt Troost an. Bis dahin hofft der ASCD, dass Petru Ianc seine Rückenbeschwerden auskuriert hat, um in den Play-offs wieder mit von der Partie zu sein.

Waspo Hannover –
ASC Duisburg 8:6

Viertel: 1:2, 1:1, 2:0, 4:3
Tore: Eidner (2), Schimanski, Daniel Grohs, Real, Obschernikat.