André Lotterer wird Dritter in Le Mans

Siegerehrung in Le Mans: Das Team um André Lotterer erreichte diesmal nur den dritten Platz.
Siegerehrung in Le Mans: Das Team um André Lotterer erreichte diesmal nur den dritten Platz.
Foto: TSP
Was wir bereits wissen
Der dreifache Sieger musste sich beim legendären 24-Stunden-Rennen geschlagen geben. Probleme mit dem Auto.

Le Mans..  Bei der 83. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Le Mans beendete der Duisburger André Lotterer mit seinen Teamkollegen Marcel Fässler und Benoit Tréluyer im Audi R18 e-tron quattro das legendäre Rennen auf Platz drei hinter dem Siegerteam des Emmerichers Nico Hülkenberg mit Earl Bamber und Nick Tandy im Porsche 919 Hybrid sowie die auf Platz zwei gefahrenen Schwesterauto mit dem Fahrer-Trio Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber.

2011, 2012 und im letzten Jahr hatte Lotterer das Rennen noch gewonnen, diesmal musste er sich mit Platz drei begnügen. „Es war ein kein einfaches Rennen. Wir haben hart gekämpft, aber leider hatten wir ein paar Schwierigkeiten zu viel. Deshalb müssen wir mit dem dritten Platz zufrieden sein. Wir werden aus den Fehlern lernen und nächstes Jahr stärker zurückkommen. Zum Glück haben wir mit Platz drei viele Punkte für die Fahrer-Weltmeisterschaft gesammelt. Diese bleibt unser Ziel“, so Lotterer nach der Siegerehrung.

Von Startplatz fünf aus ins Rennen gegangen, konnte sich André Lotterer schnell an die Spitze des Feldes setzen und fuhr gleich vier Sitzungen an einem Stück. Ein früher Reifenschaden warf die Crew zunächst etwas zurück. Dann kämpfte sie dennoch um den Sieg, ehe sich an ihrem R18 am Sonntag um kurz vor 7 Uhr ein großes Teil der Motorabdeckung löste und weitere Schäden am Auto verursachte. Die Reparatur wurde in 6:56 Minuten erledigt, die zwei verlorenen Runden waren aber nicht mehr aufzuholen bei den starken Gegnern von Porsche.

Streckenrekord

Zu diesem Zeitpunkt war nach vielen Wechseln an der Spitze zwischen Audi und Porsche die Vorentscheidung gefallen. Zudem hatten die Audis in der kühlen Nacht Probleme mit dem Grip der Reifen und verloren so viel Zeit.

Spannung kam noch einmal kurz vor Rennende auf, als es leicht anfing zu regnen. Aber das Rennen ging in der Schlussphase ohne Probleme über die Bühne. Nach 24 Stunden überquerte das Team Hülkenberg/Bamber/Tandy mit 395 gefahrenen Runden als Erster den Zielstrich. Mit einer Runde Rückstand kam das Schwesterauto mit Bernhard/Webber/Hartley ins Ziel und belegte damit den zweiten Rang. Mit 393 gefahrenen Runden überquerte der Duisburger André Lotterer die Ziellinie. Ihm gelang zudem ein neuer Streckenrekord mit einer Zeit von 3:17,475 Minuten.