Alle bleiben! TVA verlängert mit komplettem Team

Manfred Wählen gibt auch künftig die Richtung in Aldenrade vor.
Manfred Wählen gibt auch künftig die Richtung in Aldenrade vor.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Auch das Trainergespann gibt erneute Zusage. Heimspiel gegen Mettmann. ETuS Wedau will den Abstand nach unten vergrößern.

Duisburg..  Das Frühjahr ist die Zeit der Saisonplanung. Die Frage, wer auch in der Spielzeit 2015/16 für den Frauenhandball-Oberligisten TV Aldenrade spielen wird, ist leicht zu beantworten: alle! „Wir haben mit allen Spielerinnen und mit dem Trainergespann Manfred Wählen und Jutta Knorr verlängert“, konnte Michael Peter, Sportlicher Leiter der Walsumerinnen strahlend verkünden. Bei den Spielerinnen haben bis auf zwei Ausnahmen sogar alle für zwei weitere Jahre zugesagt. „Nur“ ein Jahr ist es bei Torhüterin Manuela Doktor und Urgestein Denise Schauenburg. „Allerdings planen beide, danach auch aufzuhören. Denny hatte ja sogar schon Ende der vergangenen Saison ihr Abschiedsspiel. Da ist fast schon sensationell, dass sie nun noch ein Jahr weitermachen“, freut sich Peter, der so auf einen fließenden Übergang hofft.

„Wir wollen damit perspektivisch ein Zeichen setzen“, erklärt der Sportliche Leiter, der das Team punktuell mit maximal zwei Neuzugängen weiter stärken will. Die Zielsetzung gibt er vorsichtig vor: „Wir wollen hier Strukturen schaffen. So stellen wir die Weichen, um innerhalb dieser zwei Jahre zu sehen, was nach oben geht.“ Da der TVA bereits „Herbstvizemeister“ war und die Rückkehr auf Rang zwei anstrebt, bleibt nicht so viel mehr, um sich weiter nach oben zu orientieren. Das mit einem „A“ beginnende Wort will Peter aber bewusst nicht in den Mund nehmen.

TV Aldenrade – Mettmann-Sport (Sa. 18.30 Uhr, Driesenbusch): Sportlich steht die nächste Aufgabe mit Mettmann an. „Dieses Team müssen wir klar schlagen“, sagt Trainer Manfred Wählen unmissverständlich. Das dürfte man in Wedau gerne hören. Denn sollte der ETuS sein Heimspiel gewinnen, könnte der Duisburger Nachbar an Mettmann vorbeiziehen. Einige Spielerinnen sind grippeangeschlagen; Jana Kühnel fehlt aufgrund eines Skilehrgangs der Sporthochschule.

ETuS Wedau – Neusser HV (So., 17 Uhr, Großenbaumer Allee): Die klare Ansage gibt es auch von ETuS-Coach Jörn Janhsen: „Wir wollen uns diese Punkte holen.“ Neuss liegt mit nur zwei Zählern auf dem letzten Tabellenplatz. Allerdings mahnt der Coach sein Team auch zur Vorsicht: Das Hinspiel hatte Wedau nur knapp mit 25:23 gewonnen, lag zur Pause gar mit vier Treffern zurück. „Das Spiel haben wir damals mit einem Kraftakt gedreht.“ Das soll diesmal von Beginn an besser laufen – und sich in Zahlen niederschlagen. „Wir wollen den Abstand auf die Abstiegsränge von bislang fünf Punkten ausbauen, damit wir befreiter in die Osterferien gehen können.“ Mettmann, Überruhr, Kaarst – das sind die nächsten Gegner. „Und damit sind wir nun in der Phase, in der es um die Wurst geht.“ Mit einem Sieg heißt es also: raus aus der Bredouille und rein in die gute Stimmung.