Adams’ schlechtes Gefühl bewahrheitete sich

Zu selten fand der VfB entscheidend den Weg zum Tor.
Zu selten fand der VfB entscheidend den Weg zum Tor.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
Verbandsligist VfB verliert bei der heimstarken HSG Wesel mit 25:29. Das schlechte Gefühl von Trainer Torsten Adams bewahrheitete sich.

Duisburg.. HSG Wesel –
VfB Homberg 29:25 (15:11)

VfB: Liesebach, Goergen (je 8), Wink (4), Greven (3), Rosky (2).

Am fünften Spieltag der Verbandsliga-Saison kassierten die Handballer des VfB Homberg bei der HSG Wesel mit einem 25:29 (11:15) ihre erste Niederlage in dieser Spielzeit.

Dabei hatte Trainer Torsten Adams schon vor dem Abschlusstraining am Freitag ein schlechtes Gefühl, so dass er seine Spieler noch einmal mit Videos der Weseler auf die Partie einstimmen wollte. „Trotz aller Vorbereitung – auch direkt vor dem Spiel noch mal – hat sich mir kein Team präsentiert. Scheinbar haben sich alle nach den bisherigen Partien zu sicher gefühlt und geglaubt, man sei schon stark genug, um jeden Gegner zu schlagen. Allerdings nicht, wenn unnötig egoistisch, mit schwacher Deckung und ohne Kampf gespielt wird“, sah sich der Übungsleiter bestätigt.

Dabei versuchte er noch mehrfach die Defensive umzustellen, um dadurch wenigstens für ein bisschen Sicherheit zu sorgen, so dass auch die Torhüter mal einen Ball fangen können. Doch auch diese Versuche schlugen allesamt fehl, sodass die gut eingestellten Weseler problemlos die Homberger Schwächen nutzen konnten. Dennoch will Adams jetzt nicht gleich die Flinte ins Korn werfen: „Wir sind nach wie vor im Soll und können unser Saisonziel, unter die ersten Fünf zu kommen, sicherlich noch erreichen.“