Abstecher zum Montan-Turnier

Eintracht-Quartett beim Montan-Turnier: (von links) Britta Wolbring, Sevrin Laub, Piet Leyendecker und Sophia Engel.
Eintracht-Quartett beim Montan-Turnier: (von links) Britta Wolbring, Sevrin Laub, Piet Leyendecker und Sophia Engel.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Eintracht Duisburg war in der Halle an der Krefelder Straße zum 37. Mal Gastgeber seiner beliebten Veranstaltung.

Duisburg..  Bereits zum 37. Mal richteten die Fechter der Eintracht am Pfingstwochenende ihr beliebtes Montan-Turnier unter dem Motto „Stahl trifft Feuer“ aus. Erst zum zweiten Mal wurde die Veranstaltung dabei auf drei Tage ausgedehnt, sodass ein ganzer Tag nur für Teamwettbewerbe zur Verfügung stand. Damit war der Sonntag auch der ruhigste Tag für alle Beteiligten, da sich nur die Teilnehmer der fünf männlichen und vier weiblichen Mannschaften mit Trainern, Betreuern und Kampfrichtern in die Halle an der Krefelder Straße verirrten.

Nach der Wiederholung in diesem Jahr steht fest: Der Teamwettbewerb bleibt fester Bestandteil des Montan-Turniers und das Pfingstwochenende soll in Zukunft immer als Austragungszeitpunkt der beliebten Veranstaltung dienen. „Durch das lange Wochenende haben wir genug Zeit zum Auf- und Abbau und trotzdem drei Wettkampftage. Damit können wir allen Teilnehmern ein entspanntes Saisonabschlussturnier in lockerer Atmosphäre bieten, das dennoch ein hohes Niveau und eine große Professionalität vorzuweisen hat“, genießt Organisator Philipp Gorray den Zuspruch, den das Turnier seit so vielen Jahren genießt. Immerhin ging es einzig für die wie immer zahlreichen Aktiven aus den Niederlanden um Ranglistenpunkte. „Für den Rest ist es dafür umso schöner, sich mal ohne Druck mit den Gegnern der vergangenen Saison zu messen. Außerdem erleben unsere Schüler mal ein hohes Niveau“, erfreut sich Gorray jedes Jahr aufs Neue an den leuchtenden Augen der Aktiven, was zusätzlich den Spaß am Fechten weckt. Für weitere Professionalität sorgten die eingeladen Kampfrichter aus verschiedenen Ländern, darunter die Türkei und die Niederlande. Sie sorgten dafür, dass das Niveau auf den Planchen anstieg und wenige Diskussionen geführt wurden, was viel Zuspruch von Seiten der Aktiven brachte.

Gast aus Guatemala

Besonders freuten sich die Eintrachtler über die erneut angereisten ausländischen Gäste – neben den Stammbesuchern aus Belgien und den Niederlanden. So waren erstmals Aktive aus Guatemala und Neuseeland anwesend. „Die Besucherin aus Down-Under macht gerade eine Rundreise in Europa und nimmt dabei an verschiedenen Fechtturnieren teil, während unser Gast aus Guatemala zufällig in der Nähe war und sich dann spontan zur Teilnahme entschieden hat“, zählten die Organisatoren 13 anwesende Nationen in 20 Fecht- und vier Degenwettbewerben.

Den größten Aufwand betrieb in diesem Jahr Lucie Neuhaus, Jahrgang 1996, die an allen für sie möglichen Wettbewerben teilnahm. Sowohl mit ihrem Team, der STG Duisburg, als auch im Feld der Aktiven gab es den ersten Platz. Bei den Aktiven im Degenkampf reichte es dagegen nur für Platz sieben. Sie war damit auch am ersten Platz der Eintracht im Medaillenspiegel mit drei Mal Gold, einmal Silber und acht Mal Bronze beteiligt. Ebenfalls erster wurde Christian Boy bei den Junioren, der damit eine überraschend gute Saison abschloss. Goldmedaille Nummer drei ging an Martin Wiemann, der bei den A-Junioren an der Start ging und ein Wochenende zuvor ebenso wie Julia Arnold – diesmal Dritte – bei den deutschen Meisterschaften bereits in der ersten Runde aus dem Wettbewerb ausschied.

Die besten Ergebnisse der Duisburger Teilnehmer:

Florett weiblich; Junioren Mannschaft: 1. STG Duisburg (Julia Arnold, Lucie Neuhaus (Eintracht Duisburg) und Aylin Maysami (Duisburger Fechtklub); 3. Eintracht (Laura Adler, Leonie Ebigt und Sarah Woldt)

Aktive: 1. Lucie Neuhaus, 3. Vicky Kerzmann (beide Eintracht).

A-Jugend: 3. Julia Arnold (Eintracht).

B-Jugend (ältere): 2. Sarah Woldt, 3. Leonie Ebigt (beide Eintracht).

B-Jugend (jüngere): 3. Laetitia Höninger (Eintracht).

Schüler (mittlere): 3. Maja Finke und Laura Rommer (beide Eintracht)

Florett männlich; Junioren Mannschaft: 2. Eintracht (Christian Boy, Lars Ebigt, Martin Wiemann, Louis Woldt); 4. Eintracht II (Robin-Louis Kollesch, Severin Laub, Nicholas Lehmann, Piet Leyendecker).

Junioren: 1. Christian Boy (Eintracht).

A-Jugend: 1. Martin Wiemann (Eintracht).

Senioren: 3. Frank Steinfort (Eintracht).

Degen; Senioren weiblich: 3. Christine Masopust (Eintracht).

Senioren männlich: 2. Matthias Dahlem (DFK).