Abel war „zum ersten Mal richtig sauer“

„Zum ersten Mal richtig sauer“: Günter Abel (rechts).
„Zum ersten Mal richtig sauer“: Günter Abel (rechts).
Foto: Lars Fröhlich
Was wir bereits wissen
VfB Homberg kassiert mit dem 1:2 gegen den SC Buer-Hassel die nächste Niederlage in der Vorbereitung. Kengne vor Verpflichtung.

Duisburg..  Das 2:3 im Test gegen Regionalligist KFC Uerdingen war für den Fußball-Oberligisten VfB Homberg keine Blamage. Die Pleiten gegen die Sechstligisten Adler Osterfeld (3:5), SV Schonnebeck (0:1) und SC Buer-Hassel (1:2) liefen dagegen zumindest vom Ergebnis komplett aus dem Ruder. „Nach der Niederlage gegen Hassel war ich zum ersten Mal richtig sauer“, erklärt VfB-Trainer Günter Abel, der sich zum wiederholten Mal über haarsträubende Patzer in der Defensive ärgerte.

Beim frühen 0:1 ließ sich VfB-Torwart Martin Hauffe auf eine überflüssige Eins-gegen-Eins-Situation mit dem gegnerischen Stürmer Tim Helwig ein. Die Folge: Ballverlust und Gegentor nach fünf Minuten. Zwar schaffte VfB-Neuzugang Sebastian Schweers per Elfmeter das 1:1 (68.), aber eine Minute vor dem Ende landete ein Freistoß von Julian Hellmich aus unmöglicher Position zum Hasseler Siegtor im kurzen Eck.

Zu diesem Zeitpunkt stand Talent Fabian Groß zwischen den Homberger Pfosten. Obwohl der 19-Jährige in der Szene schlecht aussah, hat er nach den Eindrücken der letzten Wochen gegenüber Hauffe und Dominik Weigl die Nase vorne.

Erneut zum Einsatz kam beim VfB der Kameruner Simon Kouam Kengne (28). Noch vor der Test-Generalprobe gegen das westfälische Oberliga-Schlusslicht Westfalia Herne, die am Sonntag (15 Uhr) vom unbespielbaren Schloss Strünkede ins PCC-Stadion verlegt wurde, wollen die Homberger die Kengne-Verpflichtung unter Dach und Fach bringen. Abel: „Simon wird uns auf der Sechser-Position weiterhelfen.“