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Neuverpflichtung : Strihavka: „Freue mich auf MSV”

Duisburg, 26.06.2009, Thomas Tartemann

Tschechen-Stürmer soll Anfang der Woche zum Medizincheck in Duisburg erscheinen.

Die Irritationen, die es in den letzten Tagen um David Strihavkas Wechsel zum Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg gegeben hatte, lösen sich immer mehr auf. „Ich freue mich total auf den MSV Duisburg”, ließ der 1,94-Meter-Brecher via Berater übermitteln. Nach seiner Rückkehr von Banik Ostrau zu Stammverein Viktoria Pilsen hatte sich Strihavka auf der Klub-Homepage noch anders geäußert. „Ich fühle mich wohl und will nicht weg.” MSV-Manager Bruno Hübner nahm es gelassen zur Kenntnis. „So eine Aussage bewerte ich ganz normal. Was sollte David anderes von sich geben? Zu dem Zeitpunkt war der Transfer zu uns noch gar nicht klar.”

Bruno Hübner versucht vergeblich, beim HSV einen Ansprechpartner zu erreichen. Foto: A.Mangen / waz

Mittlerweile sind die Verhandlungen abgeschlossen. „Das Paket, das wir vor drei Wochen bei unserem Treffen mit dem Viktoria-Präsidenten in Prag ausgehandelt haben, geht Eins-zu-Eins so durch. Der MSV hat die Zahlen gegenüber Pilsen bestätigt. Zwischen Spieler und den Vereinen besteht Einigkeit. Ich gehe davon aus, dass David Montag oder Dienstag im Flieger sitzt”, so der involvierte Berater Sascha Beumer.

Die ursprüngliche Ablöseforderung von 1,5 Millionen Euro konnte der MSV, der vor zwei Jahren bereits an Strihavka dran war, logischerweise nicht erfüllen. Hübner: „Von diesem Betrag sind wir weit weg. Es war viel Verhandlungsgeschick erforderlich. Ich gehe davon aus, dass mit Strihavka alles klappt und er nächste Woche zum Medizincheck kommt.”

Der Grund, warum der Wechsel in den letzten Tagen noch nicht vollzogen wurde, liegt auf einer anderen Ebene. In Tschechien stehen Verbandswahlen an, bei denen sich auch Pilsens mächtiger Präsident Chancen ausrechnet.

Ungeplante Einflüsse verhindern auch ein Fortkommen bei Leihspieler Änis Ben-Hatira. „Mit HSV-Manager Dietmar Beiersdorfer war ich sehr weit. Jetzt ist er weg und man erreicht in Hamburg keinen Ansprechpartner. Wir müssen bei Null anfangen”, so Hübner genervt.

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