4:2 in Kleve – FSV atmet durch
20.05.2012 | 20:50 Uhr 2012-05-20T20:50:00+0200
Duisburg. Angesichts von vier Punkten Vorsprung gegenüber TuB Bocholt sollte der Abstieg für die Grillemeier-Elf kein Thema mehr sein. Viktoria Buchholz unterliegt VfL Tönisberg 1:3.
Durchatmen beim FSV Duisburg: Nach dem 4:2-Sieg in Kleve beträgt der Vorsprung auf den 13. Platz vier Punkte – und Konkurrent TuB Bocholt muss am nächsten Spieltag bei Spitzenreiter Fischeln antreten.
Viktoria Buchholz – VfL Tönisberg 1:3 (1:1): Es war ein verrücktes Spiel. Zwar klingt das Ergebnis nach einer vergleichsweise deutlichen Heimniederlage, „wir haben aber eines unserer besten Saisonspiel absolviert“, betonte Viktoria-Trainer Michael Roß. „Wir gehen teilweise naiv mit unseren Chancen um.“ Daraus ergibt sich ein Lernziel für die neue, dann die zweite Saison in der Landesliga. Zwar spielen die Buchholzer eine starke Premierenspielzeit in dieser Klasse, „aber wir müssen lernen, Spiele über die Zeit zu bringen und unsere Chancen eiskalter zu nutzen“, so der Coach. Dem 0:1 in der 35. Minute durch Tobias Gorgs ließ Markus Raue in der 42. Minute den Ausgleich folgen. Nachdem der Stürmer verletzungsbedingt raus musste, lief die Partie gegen die Viktoria. Dem 1:2 durch Deniz Yilmaz (63.) folgte die ärgerlichste Szene im Spiel. Nach einem Querpass eines Tönisbergers („der übrigens drei Meter im Abseits stand“, so Roß) gingen der VfL-Stürmer und Viktoria-Keeper Markus Raue gleichzeitig zum Ball. Nachdem der Tönisberger den Ball über das Tor befördert hatte, rauschen beide zusammen. Resultat: Elfmeter und Rot gegen Hoppe. „Das ist teilweise haarsträubend, was gegen uns gepfiffen wird“, schimpfte Roß. Den Strafstoß verwandelte Yilmaz (86.).
1. FC Kleve – FSV Duisburg 2:4 (1:0): Nach dem frühen Rückstand durch Markus Staar sah es nicht unbedingt gut für den FSV aus. Dann sah jedoch Kleves Simon Olfen nach einem groben Foulspiel Rot. „Das hat bei diesen Witterungsverhältnissen uns sicher in die Karten gespielt“, so Trainer Gregor Grillemeier. Die Überzahl nutzten die Gäste durch Joel Schoof zum Ausgleich (50.), ehe Bahadir Polat mit zwei Treffern (54./80.) für klare Verhältnisse sorgte. Zwischen dem 2:1 und dem 3:1 hatte der Coach aber bange Momente zu überstehen: „Der Vater des Erfolges war unser Torhüter Hikmet Öztürk, der in dieser Phase zweimal in höchster Not gerettet hat. Wir waren in der Abwehr nicht konzentriert genug und haben selbst wieder zu viele Torchancen ausgelassen.“ Ein wenig Spannung kam noch einmal in der Schlussminute auf, als Mehmet Özer auf der Linie mit einem Reflex per Hand klärte, Rot sah und Umut Akpinar den fälligen Elfmeter verwandelte. Aber schon der Gegenzug brachte die endgültige Entscheidung zugunsten der Grillemeier-Elf durch Ercan Kiraz.
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