1:3-Pleite und neue Sorgen um Holz

Hombergs Oguzhan Cuhaci wird im Mittelfeld von Hernes Bünyamin Karagülmez geblockt.
Hombergs Oguzhan Cuhaci wird im Mittelfeld von Hernes Bünyamin Karagülmez geblockt.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
VfB Homberg präsentiert sich bei der Generalprobe gegen Westfalia Herne erneut fehlerhaft. Mo Attris verschießt Elfmeter.

Duisburg..  Eine halbe Stunde nach dem 1:3 (0:1) im Freundschaftsspiel gegen das westfälische Oberliga-Schlusslicht Westfalia Herne brachte Günter Abel den Satz, der gerne als Mutmacher verwendet wird, wenn der letzte Test vor dem Ernstfall daneben geht. „Auf eine schlechte Generalprobe folgt meistens eine gute Premiere. Darauf setzen wir am kommenden Wochenende beim Ligastart in Velbert“, erklärte der Trainer des Niederrhein-Oberligisten VfB Homberg.

Trotz der Niederlage – es war nach dem 2:3 gegen Regionalligist Uerdingen, dem 1:2 gegen Buer-Hassel, dem 0:1 in Schonnebeck und dem 3:5 in Osterfeld die fünfte Pleite während der Wintervorbereitung – gewann Günter Abel der Vorstellung seiner Jungs positive Erkenntnisse ab. „Wir machen zwar immer noch ein paar Fehler zu viel, aber unsere Kompaktheit, an der wir jetzt wochenlang gearbeitet haben, war über weite Strecken vorhanden. Simon Kouam Kengne und Patrick Polk haben ihre Aufgabe im defensiven Mittelfeld gut gelöst. Da stehen wir mittlerweile sicherer.“

Dafür wackelten die VfB-Außenbahnen. Schon nach zwölf Minuten gingen die mit 13 Neuzugängen aufgepeppten Herner (Fatlum Zaskoku, Benjamin Carpentier und Fatmir Ferati kamen von Regionalligist Wattenscheid 09) in Führung. Semih Aktas versenkte den Ball per Direktabnahme im langen Eck. In der 44. Minute scheiterte Hombergs Mo Attris mit einem Foulelfmeter an Carpentier – schießen sollte eigentlich der fest eingeteilte Neuzugang Sebastian Schweers. Nach dem sehenswerten Ausgleich durch Torjäger Almir Sogolj, der die Kugel mit dem Rücken zum Tor im langen Eck versenkte (56.), folgte der nächste Rückschlag. Herne zerlegte die VfB-Abwehrkette mit einem Pass in die Schnittstelle. Andre Stratmann schob auf Querpass von Dennis Gumpert ins leere Homberger Tor ein (69.). „So ein Tor darf man einfach nicht bekommen. Das war pure Unordnung bei uns“, ärgerte sich Abel. Stratmann setzte auch den stark abseitsverdächtigen Schlusspunkt zum 1:3 (85.). Bitter für den VfB: Eric Holz, der für die Restrunde im Mittelfeld fest eingeplant war, fällt weiterhin aus. „Ich habe Schmerzen im linken Knie und lasse es diese Woche genau untersuchen. Ein Einsatz in Velbert macht für mich so oder so keinen Sinn, da ich nicht richtig im Training bin“, erklärt Holz.