Weihnachtsziel: Platz zwei!
15.12.2011 | 17:36 Uhr 2011-12-15T17:36:00+0100
Düsseldorf. In der Vorwoche vollbrachten die Zweitliga-Basketballer der Giants gleich zwei „Kunststücke“: Eine 27:4-Führung nach dem ersten Viertel in Paderborn wurde verspielt, ein verschlafenes Schlussviertel mündete in eine 63:70-Niederlage im Duell zweier Ex-Bundesligisten. „Während wir in der Crunchtime am Ende der Partie nur einen Wurf von sieben getroffen haben, waren es bei den Baskets sechs von sechs. Es gibt einfach manchmal Spiele, in denen man die Reuse nicht trifft“, betonte Trainer Murat Didin.
Am Samstagabend (18.30 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) wollen die Giganten in die Erfolgsspur zurückfinden. Zwar rangieren die Reisholzer trotz der unnötigen Pleite noch immer auf dem dritten Tabellenplatz. Doch die Verfolger sitzen im Nacken. Um das Saisonziel, den direkten Wiederaufstieg ins Oberhaus nicht zu gefährden, müssen Kapitän Aubrey Reese und seine Teamkollegen zur Souveränität aus dem Heimspiel gegen Cuxhaven zurückfinden.
Größter Konkurrent MBC
Schließlich wollen die Giganten schon als Tabellenzweiter unter dem Weihnachtsbaum sitzen, um in den Play offs ab April dem größten Konkurrenten um den Aufstieg, dem Mitteldeutschen BC auf Rang eins, bis zum Finale aus dem Weg zu gehen. Schließlich dürfen beide Finalisten zurück ins Oberhaus. Dazu ist ein Sieg gegen Jena Pflicht – und natürlich auch ein Erfolg beim aktuellen Zweiten in Kirchheim einen Tag vor Heiligabend.
Mit den Korbwerfern aus Jena gibt es zudem ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Eric Vierneisel schnürte im Vorjahr noch seine Sportschuhe für die „Riesen“ vom Rhein. In Thüringen spielt der Forward jedoch eine größere Rolle. Auch, wenn Center Jeremy Black hervorzuheben ist, der nicht nur zu den besten Scorern bei den Gästen zählt, sondern derzeit der zweitbeste Rebounder der Liga ist.
Die beiden starken Guards Kenny Barker und Tyler Kepkay runden das Bild bei Science City ab. Das Duo ist jederzeit in der Lage, zweistellig zu punkten.
„Sie haben eine gute Bank“, betont Giants-Coach Didin, „und sie sind auf dem Feld sehr gut organisiert. Wir müssen sehr produktiv spielen. Auf die Kombination von intensiver Defensive und guter Offensive kommt es diesmal an.“
Auf einen Sieg folgte beim „Achterbahn-Team“ aus Jena zumeist eine Niederlage – was eine 7:6-Bilanz betont. Und zuletzt gab es einen 77:68-Heimerfolg gegen Giants-Samstagsgegner Padeborn.
Zudem ist Coach Didin zuversichtlich, dass mit Neuling Quadre Lollis auf Dauer mehr Stabilität in sein Team kommt. „Quad ist keiner für tolle Statistiken, das war er nie“, so der 56-jährige Türke, „aber er kann den anderen mit seiner Erfahrung und seiner Spielintelligenz sehr viel helfen.“
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