Webster warf sein Team in letzter Sekunde in den siebten Himmel
10.08.2008 | 20:46 Uhr 2008-08-10T20:46:00+0200FOOTBALL. Zweitligist Langenfeld Longhorns gewann der erste Endspiel im Kampf um die Krone bei den Düsseldorf Panthern nach einem nervenaufreibenden Offense-Feuerwerk der Superlative - 53:50.
LANGENFELD. Das war der Wahnsinn ! Sage und schreibe acht Zehntelsekunden vor dem Abpfiff beendete Quarterback Rick Webster mit einem wagemutigen 24-yard-Pass auf Thomas Jung zum 53:50(20:21)-Sieg des Football-Zweitligisten Langenfeld Longhorns bei den Düsseldorf Panther ein Feuerwerk der Superlative. Der Erfolg im ersten Endspiel um die Krone hing nach einem Wechselbad der Gefühle an einem mikrofaser-dünnen Faden.
Nach einem tollen 78-yard-Pass auf Florian Zuber, einem 1-yard-Lauf von Rick Webster und zwei Kicks von Bastian Neukötter hatten die Langenfelder nach dem ersten Quart die Nasen vorn (14:7). Im zweiten Abschnitt (6:14) begnügte sich die mit Abstand beste Offense der Liga mit einem 14-yard-Pass auf Florian Zuber.
Auch im dritten Quart (6:14) hatten die Gäste nach einem 1-yard-Lauf von Nico Hecker nur einmal Grund zur Freude. So nahmen die Gastgeber den letzten Abschnitt (15:27) mit einem nur auf den ersten Blick recht bequemen Neun-Punkte-Polster in Angriff (35:26).
Denn die Longhorns hatten ihr Pulver noch lange nicht verschossen: Nach einem 1-yard-Lauf von Rick Webster, einem 15-yard-Lauf von Daniel Berg, einer erfolgreichen Conversion durch Thomas Jung, und einem 28-yard-Pass auf Bastian Neukötter, der auch den Zusatzversuch nutzte, waren die Gäste wieder am Drücker (47:43).
In der Endphase überschlugen sich die Ereignisse. 44 Sekunden waren noch zu spielen, als die Panther mit einem 38-yard-Pass von Fabian Schorn auf Michael Heldt und einen Kick von Markus de Haer abermals vorlegten (50:47).
Danach begann der Kampf gegen die Uhr: Elf Sekunden vor Schluss wurde Rick Webster mit dem Ball in der Hand von den Beinen geholt. Sechs Sekunden vor dem Ende ließ Bastian Neukötter einen Pass in der Endzone fallen. In buchstäblich letzter Sekunde glückte Rick Webster dann der große Wurf auf Thomas Jung in den siebten Himmel . . .
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